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"Wir stützen direkt unsere Konkurrenten!" Von EU-Beschlüssen, Sammelsystemen und Ungerechtigkeit

14.09.2011

Mit rund 73 Millionen Kilogramm gesammelten Elektroschrott – das sind neun Kilo pro Person – im vergangenen Jahr gehört Österreich zu den Spitzenreitern innerhalb der EU. Daher sorgt es bei den heimischen Vertretern für Kopfschütteln, dass die EU das funktionierende System kippen will. Bundesgremialobmann Wolfgang Krejcik macht sich für eine Ausnahmeregelung stark. Außerdem sieht er nicht ein, warum Versandhändler aus dem Ausland nicht auch einen Beitrag zur lokalen Geräteentsorgung beitragen sollen.

Die Österreicher wären noch bessere Sammler, wenn nicht ein beachtlicher Altgeräteteil, vor allem Weißware, regelmäßig nach Osteuropa verschachert werden würde. Die Metalle sind schließlich einiges wert. Trotzdem ist Rot-Weiß-Rot im Spitzenfeld der europäischen Altgeräte-Sammler. Die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ist ein Grund, warum hierzulande das alles so gut funktioniert, sagt Elisabeth Giehser, Geschäftsführerin der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle Austria GmbH. "Außerdem haben wir ein sehr dichtes Sammelnetz."

Konsumenten können derzeit ihre Geräte bei 2.168 EAG Sammelstellen abgeben. Nicht zuletzt trage auch die gute Öffentlichkeitsarbeit dazu bei, dass sich Herr und Frau Österreicher mit den Sammelsystemen auskennen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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