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Will Siemens bei Bosch Siemens Hausgeräte aussteigen? Auch Samsung im Spiel

28.05.2014

Wieder sorgt ein Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Gerüchte. Siemens wolle seine Beteiligung am Gemeinschaftsunternehmen Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) möglichst schnell verkaufen. Sollte Bosch nicht bald ein Angebot für die Anteile der Münchner auf den Tisch legen, könne das Paket von 50 Prozent auch an einen anderen Investor wie Samsung aus Korea verkauft werden.

Bereits im Anfang Mai berichtete die FAZ darüber, dass Bosch die Mehrheit bei der BSH anstrebt. Jetzt spricht die Zeitung davon, dass Siemen komplett aussteigen will. Der Bericht erscheint in der Mittwochausgabe des Blattes, wie es am Dienstagabend in einer Vorausmeldung ohne Quellenangabe hieß. Die Transaktion habe eine Größenordnung von mindestens fünf Milliarden Euro. Angesichts der strategischen Bedeutung für den Bosch-Konzern dürfte Siemens einen saftigen Aufschlag verlangen, berichtete die Zeitung weiter.

 

Siemens lehnte eine Stellungnahme ab. Ein Bosch-Sprecher sagte, Gerüchte kommentiere der Konzern nicht. Dem Bericht zufolge feilschen die beiden Partner aber um die Konditionen. Dabei gehe es um die weitere Nutzung der Markenrechte, um die Bewertung der Anteile und damit letztlich um den Preis des Siemens-Anteils. BSH mit Marken wie Gaggenau, Neff und Constructa erlöste im vergangenen Jahr 10,5 Milliarden Euro, der Betriebsgewinn sank durch die Kosten für den Rückruf brandgefährdeter Geschirrspüler auf gut 500 Millionen Euro.

 

Siemens wolle bei dem 1967 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen aussteigen, da Hausgeräte nicht zu den Kernaktivitäten des Konzerns gehören, berichtete die FAZ. Erwartet werde, dass Siemens spätestens mit dem Ende des Geschäftsjahres 2013/2014 am 30. September eine Lösung erreicht haben will.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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