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HausMaster von Wien Energie ist ein Energieassistent mit Photovoltaik-Anlage, Batterie, Elektroheizstab, E-Ladestation und Monitoring-Funktion.

Wien Energie stellt HausMaster vor

21.10.2016

Wien Energie erweitert sein Geschäftsmodell und unterstützt seine Kunden ab sofort mit dem HausMaster darin, Strom selbst zu erzeugen, zu speichern und zu nutzen. Gestartet wird mit einer ersten Basisversion für das Einfamilienhaus.

Wien Energie richtet sich mit dem neuen Produkt HausMaster an Hausbesitzer und beinhaltet eine Photovoltaik-Anlage, einen Batteriespeicher, einen Elektroheizstab, eine E-Ladestation und eine Wetterstation. Die neue Lösung von Wien Energie beinhaltet zudem eine Energieassistenz-Software. Diese verknüpft alle Komponenten und kann von verschiedenen Endgeräten – PC, Tablet oder Smartphone – genutzt werden.

In der Basisvariante hat die Photovoltaikanlage eine Leistung von durchschnittlich 5 Kilowattpeak (kWp). Bei Bedarf kann eine Anlage mit bis zu 10 kWp installiert werden.

Die Steuerung ermöglicht den Kunden, Strom selbst zu produzieren, mittels Batterie zu speichern und bei Bedarf zu nutzen. Weiters mit Hilfe des Heizstabes Strom in Wärme umzuwandeln, oder das Elektrofahrzeug jederzeit zu laden. Ein Monitoringtool gibt dem Kunden einen Überblick über den Energieverbrauch und hilft, den Verbrauch sowie die Energiekosten zu optimieren.

Der Energieassistent steuert und verknüpft alle verfügbaren Komponenten des Systems, das in den nächsten Jahren erweitert wird, so Wien Energie. Die Bedienung des Assistenten erfolgt über ein eigenes Netzwerk. Je nach Ausführung kann die Software zukünftig auch zum Beispiel Jalousien, Heizung und Alarmanlage steuern. Ziel ist der Ausbau des neuen Basisprodukts zu einer umfassenden Smart Home-Komplettlösung für Stadt und Land.

Die Wetterstation gibt aktuelle Informationen über Temperatur, Wind- und Regenverhältnisse – damit kann die Leistung der Photovoltaik-Anlage ans lokale Wetter angeglichen werden.

Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie-Geschäftsführung: „Der Trend in der Energiewirtschaft geht in Richtung dezentrale Erzeugung, erneuerbare Energien und Digitalisierung. Wir nutzen die damit verbundenen Möglichkeiten, um neue Produkte und Services zu bieten. Wir bieten alles aus einer Hand.“

Während Wien Energie schon jetzt marktreife Kundenlösungen auf den Markt bringt, werden weitere Möglichkeiten einer intelligenten Energieversorgung in der Seestadt Aspern im Nordosten Wiens erprobt.

Wien Energie ist Teil der dort tätigen Forschungsgesellschaft Aspern Smart City Research GmbH (ASCR). Gemeinsam mit Siemens und Wiener Netzen arbeitet Wien Energie in der ASCR an systemischen Zukunftslösungen. Untersucht wird etwa, wie Gebäude, Energienetze, Kommunikations- und Informationstechnologien sowie das Nutzerverhalten zusammenspielen und welche Optimierungsmöglichkeiten es dabei gibt. Erste konkrete Ergebnisse werden im nächsten Jahr erwartet.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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