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Wieder Eiszeit bei den Koops: Sobol ist sauer, Weiss greift sich „an den Kopf“

18.09.2004

Alle Hintergründe zum derzeit getrübten Verhältnis zwischen EP: und Red Zac.

Dazu führte Elektrojournal Online heute Nachmittag sehr aufschlussreiche Gespräche mit
Red Zac-Chef Kurt WEISS,
EP:Austria-Chef Friedrich SOBOL und
Red Zac-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang MÖRTH.

Liebe Leser!
Was tut man nicht alles, um der Informationspflicht Ihnen gegenüber in jeder Hinsicht Rechnung zu tragen. Daher springen wir über unseren eigenen Schatten und veröffentlichen vor den nachfolgenden Exklusiv-Interviews das zur „Einstimmung“ wichtige schriftliche Statement von EP:Austria-Geschäftsführer Friedrich Sobol, das er heute Vormittag „nur“ an E&W online gerichtet hat:

Gespräche zwischen Funkberaterring und ElectronicPartner

Ausgangssituation ist, dass keine der Verbundgruppen momentan die kritische Masse hat, um den großen Konzernen flächendeckend entgegentreten zu können.
Im Sinne und zum Wohle des österreichischen Mittelstandes sollte durch eine Zusammenarbeit der beiden Gruppen in Österreich, vorbehaltlich der Zustimmung der jeweiligen Aufsichtsgremien, eine Dienstleistungsvereinbarung angestrebt werden. Im Rahmen dieser Vereinbarung hätte ElectronicPartner künftig klar definierte Aufgaben gegenüber den Mitgliedern und Industriepartnern von Funkberater wahrgenommen.
Alle darüber hinausgehenden Belange wären vom Funkberaterring, der als eigenständisches Unternehmen weiterhin agieren sollte, ebenso wie der Außenauftritt unter der Marke „Red Zac“, abgedeckt worden. Firmenrechtliche Verflechtungen beider Unternehmen waren nie Ziel oder Inhalt einer möglichen Vereinbarung.
In der Zeit von Juni 2003 bis August 2004 war es den Vertretern von ElectronicPartner trotz aller Bemühung nicht möglich, mit der Geschäftsführung von Funkberaterring konstruktive Gespräche, die eine operative Umsetzung mit den entsprechenden organisatorischen Prozessabläufen und möglichen Varianten sowie die Berechnung der geldwerten Vorteile für die Funkberatermitglieder beinhaltet hätten, zu führen.
Eine von ElectronicPartner vorgelegte Absichtserklärung, die oben angeführte Punkte beinhaltet hatte und die Bereitschaft nach Erhalt der entsprechenden Unterlagen die komplexe Berechnung der geldwerten Vorteile für die Mitglieder – unter Einbeziehung von Vertrauenspersonen des Funkberaterringes – durchzuführen, wurde von der Funkberater-Geschäftsleitung abgelehnt.
Diese Unterlagen sollten einer objektiven Entscheidungsfindung, ohne Freiraum für spekulative Gerüchte, den Gremien beider Gruppen dienen.
Am 27. August wurde ElectronicPartner vom Vorstandsvorsitzenden des Funkberaterrings informiert, dass Vorstand und Aufsichtsrat die Entscheidung getroffen haben, in keinem absehbaren Zeitraum mit ElectronicPartner umfassend zusammenarbeiten zu wollen.
Eine Entscheidung, die von ElectronicPartner selbstverständlich zu akzeptieren ist. Die Gespräche sind daher leider als gescheitert zu betrachten.
Aufgrund dieser Tatsache steht ElectronicPartner jedem Funkberaterring-Genossenschafter für bilaterale Gespräche, welche die persönlichen betriebswirtschaftlichen Vorteile einer Mitgliedschaft bei ElectronicPartner zum Inhalt haben, und für vertrauliche Gespräche gern zur Verfügung.

ElectronicPartner Austria GmbH
Friedrich Sobol
Geschäftsführer“

DIE REAKTIONEN...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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