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Wider der „Verkitschung“: Die Küche als offene Stube des 21. Jahrhunderts

23.05.2013

Offen, modern, traditionell, international, regional, ländlich und zugleich urban. Was auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt, vereint die stuben21.küche auf raffinierte Art und Weise. Es geht um neue Küchen-Lösungen, die zwei Designer in Zusammenarbeit mit Miele und Ewe als Bestandteil der Premium-Marke Intuo individuell umsetzen.

„Es geht um Reduktion und Funktion. Wir wollten dabei jegliche Verkitschung unterlaufen“, bringt‘s Peter Daniel auf den Punkt. Zusammen mit Nicole Horn gründete er die Designkooperative stuben21. Das Duo designt Möbel, angelehnt an Bauernstuben, die sie komplett neu und modern interpretieren. Gemeinsam mit Miele und Ewe wurde nun die „stuben21.küche“ entwickelt. Es gehe darum, das Regionale und das Internationale zusammenzuführen, sagt Daniel.

 
Zielgruppe?
 

Schöne Worte. Aber kommt ein letztendlich alpines Design auch in Ostösterreich an? „Warum nicht? Auch ein Wiener will es gemütlich haben“, sagt Miele Geschäftsführer Martin Melzer im Gespräch mit Elektrojournal Online. Freilich ist aber die gehobene Kundenschicht mit dem nötigen Kleingeld die Zielgruppe. Denn ganz billig sind die Lösungen nicht. „Diese Küchen sprechen natürlich die obersten drei Prozent des Marktes an“, sagt Melzer. „Menschen wollen aber Qualität. Auf der ganzen Welt“, ergänzt Steve Mills. Der britische Unternehmer setzt bei seinem Londoner Designprojekt „Rockwood“ auf stuben21.küche.

Individuelle Lösungen 
 

Die neuen Küchen laufen über die Ewe Premium-Marke Intuo. Derzeit hat Ewe 65 Intuo-Partner in Österreich. „Das heißt aber nicht, dass jeder von diesen stuben21-Lösungen umsetzen wird“, sagt Sales Manager Martin Perghofer zu Elektrojournal Online. Es gehe eher um individuelle Lösungen für individuelle Projekte, die gemeinsam mit Intuo-Partnern angegangen werden. Die passenden Geräte kommen von der Marke Miele, erklärt Perghofer. Wobei sich natürlich die neue und enorm designorientierte Generation 6000 besonders eignet, vor allem die Pure Line. Die Generation 6000 kommt übrigens bestens an, sowohl im Möbelfachhandel als auch im Elektrofachhandel, wie Melzer sagt. „Die Geräte schlagen wirklich ein. Wir waren schneller ausverkauft, als erhofft.“

Brauchtum und Tradition 

Zurück zur stuben21: Die stuben21.küche ist bereits integraler Bestandteil im neu eröffnetem Kitzbühel Country Club. Perghofer ist sich sicher, dass weitere Projekte folgen werden. Brauchtum und Tradition werden in Österreich hochgehalten, die Lösung trage dem Rechnung. Tradition und Innovation seien auch genau die Punkte, die Miele-Geräte ausmachen, betont Melzer. „Miele ist eine bodenständige Marke, ein Familienunternehmen.“ Es passt also alles zusammen.

Mit viel Holz und ohne Schnörkel im MAK
 

Die stuben21.küchen verzichtet auf Schnörkel, das Design wirkt schlicht und elegant. Sie bildet das Konzept einer offenen Stube des 21. Jahrhunderts ab. Verwendet werden als Materialien Zirbe und Ahorn, aber auch Nuss, Kirsch, Eiche und Buche. 2012 wurde die Stuben21 in die Möbelsammlung des Museums für angewandte Kunst (MAK) aufgenommen.  

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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