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Wende ist geschafft: Premiere ist „back in Black“

08.11.2006

Von Juli bis September hat der Pay-TV-Sender vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 33,1 Millionen Euro erwirtschaftet - nach einem Verlust von 21,8 Millionen Euro im zweiten Quartal.

Der Umsatz betrug im dritten Quartal 269,5 Millionen Euro, nach 272,6 Millionen ein Jahr zuvor. Unterm Strich blieb damit ein kleiner, aber feiner Gewinn von 5,4 Millionen Euro in der Kasse.
Im dritten Quartal 2005 (also zu einem Zeitpunkt, an dem Premiere noch die exklusiven Bundesliga-Übertragungsrechte in Deutschland hatte, Anm.), lag der Überschuss noch bei 48,7 Millionen Euro. Die fehlenden Bundesliga-Rechte waren übrigens auch der hauptsächliche Grund, wieso die Abonnentenzahl zum 30. September um zwei Prozent auf 3,374 Millionen Abonnenten zurück ging. Investoren hatten hier aber Schlimmeres befürchtet.

Vergeben und vergessen ist die Saure-Gurken-Zeit nach dem Verlust der Fußball-Bundesliga-Rechte aber dennoch nicht. Immerhin musste der Bezahlsender auch seine Prognosen für dieses und nächstes Jahr zurück schrauben. Per Ende 2006 strebt Premiere ein EBITDA zwischen 40 und 50 Millionen Euro und 3,4 Millionen Abonnenten an. Zu Beginn des Jahres hatte man noch einen operativen Gewinn von bis zu 90 Millionen Euro und 3,45 Millionen Abonnenten erwartet.
Dennoch zeigt sich Premiere-Chef Georg Kofler optimistisch: "Nach dem erwartet schwierigen ersten Halbjahr 2006 beginnt der Motor von Premiere nun wieder rund zu laufen."

Im kommenden Jahr will Premiere zwar wieder zulegen, allerdings weniger stark als bisher erhofft. Bei stagnierenden Umsätzen rechnen die Münchner jetzt mit einem EBITDA zwischen 120 und 140 Millionen Euro. Bisher waren mehr als 170 Millionen Euro genannt worden. Die Abonnentenzahl soll 2007 zwischen 3,5 und 3,6 Millionen liegen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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