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Weiterer Rückschlag für Bose: Sleebuds-Kopfhörer scheitern an Qualitätsproblemen

12.10.2019

Bose muss den Verkauf seiner Sleepbuds-Kopfhörer einstellen. Eigentlich sollten die In-Ear-Kopfhörer Menschen mit Schlafproblemen helfen, doch der Akku des Geräts macht gehörige Probleme.

Für die Sleepbuds wurde Geld über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo eingesammelt.

Es ist definitiv nicht das Jahr von Bose. Zuerst die Strafzahlungen durchs Kartellgericht, jetzt die Qualitätsprobleme mit einem Produkt. Der Audiohersteller muss seine Sleepbuds-Kopfhörer vom Markt zurückziehen. Wie das Internetportal Golem berichtet, würden die Ohrstöpsel mit derartigen Qualitätsproblemen kämpfen, dass es offenbar billiger und besser ist, sie komplett vom Markt zu nehmen. Bose selbst berichtet, dass sich die In-Ear-Kopfhörer nicht richtig laden ließen oder sich von alleine ausschalten würden.

Man habe in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Geräte repariert beziehungsweise komplett ausgetauscht, die Ursache für das Problem konnte aber nicht gefunden werden – selbst Firmware-Updates halfen nicht weiter. Die Sleepbuds sind spezielle Ohrstöpsel für Nutzer, die an Schlafproblemen leiden. Sie sollten mit Geräuschen helfen, ebendiese Schlafprobleme in den Griff zu bekommen. Die Außengeräusche (Schnarchen usw.) wurden hier nicht durch Noise Cancelling unterdrückt, sondern quasi überspielt.

Kunden haben nun die Möglichkeit, ihre Sleepbuds bis zum 31. Dezember 2019 zurückzugeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Interessantes Detail am Rande: Die Noise-Making-Kopfhörer kamen im Jahr 2018 auf dem Markt. Zuvor sammelte Bose Geld für das Projekt über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo.

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