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Weihnachtsmänner schenken Mitarbeitern steuerfrei – außer sie sind zu großzügig

04.12.2008

Stellt sich die Frage, ab wann Geschenke für Angestellte der Steuer- und Sozialversicherungs-Pflicht unterliegen.

Spendable Chefs können jeden ihrer Mitarbeiter jährlich mit Geschenken im Wert von 186 Euro bedenken, ohne Steuer- oder Sozialversicherungs-Beiträge leisten zu müssen. Das heißt, die Kosten für sämtliche Sachgeschenke sind jährlich zusammenzurechnen. Überschreiten die Kosten pro Mitarbeiter 186 Euro, schneidet der Staat mit.

"Beitragsfreie Sachzuwendungen sind nicht nur die üblichen Geschenke wie Weinflaschen oder Pralinen, sondern auch Autobahnvignetten, Gutscheine und Geschenkmünzen", wissen die Steuerberater von LBG. Entscheidend ist, dass diese nicht in Bargeld eingelöst werden können. Auch Golddukaten, bei denen der Goldwert im Vordergrund steht (z.B. Philharmoniker-Münzen), können Unternehmen steuerfrei verschenken. Bargeld-Geschenke sind immer steuer- und beitragspflichtig.

Betriebsveranstaltungen sind bis zu 365 Euro Kosten pro Mitarbeiter und Jahr von Lohnabgaben und Sozialversicherung befreit. Dazu zählen nicht nur Betriebsfeiern wie die Weihnachtsfeier, sondern auch Betriebsausflüge. Überschreiten die zusammengerechneten Kosten sämtlicher Betriebsveranstaltungen eines Jahres 365 Euro pro Mitarbeiter, reibt sich der Finanzminister die Hände und kassiert mit.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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