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Im Juli 2017 werden die bereits ins Wasser gelassenen schwimmenden Häuser von Waterside Living im Winterhafen Linz an die Mieter übergeben.

Waterside Living: Smart am Wasser

26.05.2017

Nach rund vier Jahren Entwicklungszeit wurden in Linz die ersten schwimmenden Häuser von Waterside Living ins Wasser gelassen, weitere werden folgen.

Am Standort Winterhafen Linz wird von der ÖSW Gruppe der Traum „Wohnen am Wasser“ realisiert: Gemeinsam mit List smart results GmbH und dem Architekten Dietmar Kraus wurde mit dem Projekt „Waterside Living“ ein Konzept für moderne, schwimmende Häuser entwickelt.

Ab Juli 2017 werden die ersten vier „Hausboote“ an deren Mieter übergeben.

Eine Photovoltaikanlage am Dach mit 3.000 Watt und der Batterie-Heimspeicher des österreichischen Herstellers Kreisel sorgen für maximale Eigenstromversorgung. Der Stromüberschuss der Sonne kann tagsüber gespeichert werden und am Abend wieder verwendet werden.

Ebenso ist im Hausboot ein Smart Hometec-System verbaut. Mit dem System wird via Autopilot nicht nur das Licht sondern auch die Temperatur gesteuert. Durch die intelligente Steuerung kann der Eigenstrom optimiert und der Energieverbrauch gesenkt werden.

Die Heizung funktioniert mit Infrarotpaneelen, die in der Decke montiert sind. Über die App ist es möglich, von Zuhause als auch aus der Ferne auf alle Funktionen zuzugreifen und die Energiebilanz zu prüfen.

Sonstige Anschlüsse für Strom, Wasser und Abwässer werden verdeckt über den eingangsseitigen Landesteg vom Ufer versorgt. Der energetisch den Standards eines Niedrigenergiehauses entsprechende Baukörper ermöglicht ganzjähriges Wohnen am Wasser bei optimalen raumklimatischen Bedingungen.

Auf zwei Ebenen stehen insgesamt rund 111 m² Wohnfläche zur Verfügung. Die Basis bildet ein 10 x 14 m großer und rund 130 Tonnen schwerer Schwimmkörper, der ähnlich einer Luftmatratze fungiert und das Haus trägt. Im Erdgeschoss befinden sich eine Wohnküche mit komplett ausgestatteter Küche, ein Schlafzimmer plus natürlich belichtetem Bad und WC sowie ein Abstellraum unter der Treppe.

Die Terrasse erweitert die Wohnfläche direkt ins Freie bzw. aufs Wasser. Das Obergeschoss bietet zwei weitere Zimmer und ein natürlich belichtetes Bad mit Badewanne und auch ein extra WC.

Sowohl die Grundrissgestaltung wie auch die Ausstattung ermöglicht dem Mieter eine flexible Nutzung – sei es klassisch als Hauptwohnsitz oder auch als Feriendomizil.

Das Konzept überzeugt auch durch seine Unabhängigkeit vom jeweiligen Standort – denn die Boote können je nach Standort auf dem Wasser- oder dem Landweg verlegt werden.

Die modulare Bauweise wird durch Massivholzplatten „cross laminated timber“ kurz CLT realisiert. Der nachhaltige Baustoff Holz ermöglicht einen hohen Vorfertigungsgrad und kurz gehaltene Aufbauzeiten.

Gegen Wind und Regen schützen eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade aus Compactplatten mit wasserunempfindlicher Dämmung, sowie ein gedämmtes Folienflachdach und dreifach verglaste Holzfenster. Der Wohnbereich ruht auf einem fest verankerten Stahlbetonponton, welches weitgehend unempfindlich gegen Wasserbewegungen ist und den einschlägigen Schifffahrtsrichtlinien entspricht.

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger freute sich, bei der Einweihung der schwimmenden Häuser dabei zu sein: „Wir sind am Weg, auch in anderen Sparten zur innovativsten Stadt Österreichs zu werden, und es freut mich daher besonders, dass der Prototyp dieser modernen Wohnform in Linz seine Geburtsstätte feiert.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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