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Was brummt den da bei Philips? Holländer wollen mit Vibratoren ihr Geschäft stimulieren

30.10.2008

In Großbritannien werden bereits drei Vibrator-Modelle im herkömmlichen Handel angeboten. Startet der Test dort erfolgreich, sollen 2009 weitere europäische Länder ins holländische Erotik-Visier genommen werden.

G'spür für umsatzträchtige Segmente kann man den Eindhovern sicher nicht absprechen. Mit Medizin- und Lichttechnik nehmen diese eine weltweit marktführende Stellung ein. Schwächelnde Branchen, wie etwa das Halbleitergeschäft, stößt man dagegen rechtzeitig ab. Da war es ja fast nur eine Frage der Zeit, bis Philips auf das - umsatzträchtige und zudem recht krisensichere - Erotik-Geschäft trifft. Auf bis zu 280 Mio. Euro schätzt man das westeuropäische Massage-Potenzial. Weltweit sieht Philips für die "Intim-Massagegeräte" ein Umsatzpotenzial von über einer Milliarde Euro.

Profitieren will man dabei vor allem vom Bekanntheitsgrad der Marke Philips, in der Schmuddel-Ecke möchte man freilich nicht landen. Nicht zuletzt deswegen tragen die bisher erhältlichen Produkte die eher nüchternen Bezeichnungen HF8400, HF8410 und HF8430. Und selbst die Verpackung im bekannten Philips-Design erinnert eher an einen Rasierer oder Epilierer denn an einen kleinen Freudenspender. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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