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Warnung wirkt: RTR verzeichnet weniger Beschwerden bei mobilen Datendiensten

07.02.2013
RTR

Mit Mai 2012 trat die von der Regulierungsbehörde RTR erlassene „Kostenbeschränkungsverordnung“ in Kraft. Ziel war es, Konsumenten vor enorm hohen Rechnungen für mobile Datendienste zu schützen. Die Mobilfunker müssen ihre Kunden rechtzeitig warnen. Die Verordnung greift. Die RTR musste in diesem Bereich um 50 Prozent weniger Streitfälle schlichten.

"Wir haben die Verordnung per 31. Dezember 2012, also nach auch Monaten, einer Evaluierung unterzogen. Das Ergebnis ist höchst erfreulich und kann sich sehen lassen. Während im Jahr 2011 2.327 von 5.470 bei der RTR-GmbH eingebrachten Streitschlichtungsfälle mobile Datendienste betrafen, kam es im Jahr 2012 zu einer Halbierung auf 1.175", sagt Georg Serentschy, Geschäftsführer der RTR. Besonders auffällig sei der drastische Rückgang der Streitschlichtungsfälle zu mobilen Datendiensten ab Juni 2012.  

Die Verordnung beinhaltet Maßnahmen für mobile Datendienste, egal ob Handy  oder mobiles Internet, im Inland. Die Mobilfunkbetreiber verschicken Warnungen entweder vor Aufbrauch des inkludierten Datenvolumens oder bei Erreichen von 30 Euro an Überschreitungsentgelten. Wenn 60 Euro an Überschreitungsentgelten angefallen sind, muss der Mobilfunkbetreiber den Anschluss sperren oder die Bandbreiten beschränken. Mehr als 60 Euro dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung jedoch nicht verrechnet werden.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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