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Vorweihnachtlicher Knalleffekt: Christian Horak verlässt Candy Hoover

14.12.2004

Wir haben uns schon ernsthaft überlegt, die Printversion des Elektrojournals statt monatlich künftig zweiwöchentlich erscheinen zu lassen. Doch selbst ein halbierter Erscheinungsintervall hätte uns nicht davor bewahrt, dass der im Dezember-Heft veröffentlichte Bericht über die Neu-Organisation von Candy Hoover Austria in einer Beziehung nicht mehr ganz up to date ist:
Vertriebsleiter Christian Horak (Bild links) hat sich nämlich entschlossen, bei Candy Hoover auszusteigen. Was umso mehr überrascht, als er aufgrund der Umstrukturierung – so hat es zumindest Marketingchef Christoph Kirschner (Bild unten) vermittelt – endlich mehr Zeit für die eigentlichen Vertriebsagenden gefunden hätte.
„Ich möchte das Unternehmen zum Jahreswechsel verlassen und eine neue Herausforderung im zentraleuropäischen Raum annehmen“, so Horaks knapper – offizieller – Kommentar.

„Er hat sich für eine andere Aufgabe entschieden, das ist ja auch sein gutes Recht“, meint Kirschner zu Horaks Abgang. „Aber ich nehme an, dass er sein Ausscheiden schon etwas länger vorbereitet hatte. So gesehen wäre es gut gewesen, hätte er sich in Bezug auf die neue Konstellation bei Candy Hoover etwas mehr zurückgenommen.“
Geschäftsführer René Kruk habe die Nachfolgeregelung zwar mittlerweile in Angriff genommen – „aber durch die neuen Pläne von Herrn Horak hat uns die Entwicklung freilich ein bisschen überrollt.“

Andererseits – das war eine der Reaktionen auf unsere Online-Meldung – wirft man dem Candy Hoover-Führungsmanagement in Deutschland eine gewisse Sprunghaftigkeit vor. Sinngemäß: Man würde einmal getroffene Entscheidungen nicht selten von einem Tag auf den anderen wieder revidieren.
Was sagt Kirschner dazu?

„Ich kenne Herrn Kruk als einen besonnenen, sehr strategisch denkenden Mann. Und wir fahren seit Jahren einen stabilen Kurs, durch den wir alles beruhigt haben, was zuvor an Unruhe da war. Gleiches passiert jetzt auch in Österreich, wo Candy Hoover ebenfalls für Kontinuität stehen wird.
In welcher Form – siehe exklusiv im Dezember-Heft des Elektrojournals.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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