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Von Daten zu Taten: Der Versandhandel krempelte gemeinschaftlich die Ärmel hoch

23.09.2008

Warum es nicht reicht, Kundendaten anzusammeln, weshalb Einschalt-Quoten im Tele-Shopping von untergeordneter Bedeutung sind und wie man Risiken minimiert - diese und andere Fragen wurden in Referaten beantwortet.

"Viele Unternehmen sind im Besitz eines großen Schatzes an Daten. Es reicht aber nicht aus, diese nur zu haben", umriss Moderator Herbert Brauneis, Marketing- und Vertriebsleiter bei Prolytic, das Thema des 8. Versandhandelstages im Holiday Inn Vienna South. Es gehe darum, Daten "sprechen zu lassen". Wie das geht, zeigten die Vorträge im Anschluss. Gerhard Ortner-Pitzl (GfK-Konsumentenforschung) berichtete über Retail-Trends anhand globaler Kundensegmente. Als Unternehmen müsse man jene Personengruppen identifizieren, die man ansprechen wolle, wobei: "Eine einfache Segmentierung ist heutzutage zu wenig - und in Zeiten des ,Downturn' muss man sich auch an andere Konsumentengruppen wenden."

Dabei macht es nicht immer die Masse: Wie James Tita von Home Shopping Europe - zum Erstaunen vieler Zuhörer - ausführte, seien Zuschauerquoten bei HSE24 irrelevant. Die Programmierung werde durch Sortiment und Produkt gesteuert, die Zielgruppe stehe dabei nicht im Vordergrund. Das Ziel laute, das Produkt interessant zu präsentieren, Infos bereitzustellen und Response so einfach wie möglich zu gestalten. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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