Direkt zum Inhalt

VOLLE HÄRTE! Siemens/BenQ-Deal: Unternehmenskulturen prallen aufeinander

10.06.2005

Der heiße Weg über Glasscherben – Taiwanesen wollen mit Härte an die Spitze

Der Bonner Wirtschaftsjournalist und Fachredakteur beim Online-Pressedienst pressetext deutschland, Gunnar Sohn (Bild) hat diesen Beitrag verfasst – der uns drastisch vor Augen führt, welcher Wind in europäischen Unternehmen künftig wehen kann, die (sich) an asiatische Konzerne verkaufen...

Mit dem Verkauf der Siemens Mobilfunksparte an den taiwanesischen Konzern BenQ müssen sich die mehr als 6.000 betroffenen Siemens-Mitarbeiter auf eine völlig neue Arbeitskultur einstellen. Die Gewerkschaftsseite kommentierte die Verkaufsentscheidung noch verhalten positiv. Eine Ausgliederung des Handy-Geschäfts in ein Gemeinschaftsunternehmen kann nach Ansicht des Siemens-Gesamtbetriebsratschefs Ralf Heckmann eine Chance sein, bestehende Standorte wie in Kamp-Lintfort auf Dauer zu sichern.
„Siemens hat zu langsame und schwerfällige Entscheidungsprozesse für das schnelle Handy-Geschäft. Angesichts der Verluste muss jeder Arbeitnehmer wissen, dass dieses Geschäft im Konzern keine Zukunft mehr hat“, sagte Heckmann gegenüber der Welt. Für die Arbeitnehmerseite sei entscheidend, ob Tarifverträge eingehalten und Standorte gesichert würden. Insgesamt seien von einer Transaktion 2.000 Mitarbeiter im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort und rund 1.000 in München betroffen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Bei X-Spect erfasst und analysiert ein integrierter Sensor Materialien und Lebensmittel.
Aktuelles
05.09.2017

BSH Hausgeräte präsentiert zusätzlich zu zahlreichen Produktneuheiten Innovationen für das digitale Zeitalter – beispielsweise aus den Bereichen Sensorik (X-Spect), Vernetzung (Home Connect) und ...

Siemens errichtet einen eHighway in Deutschland – zunächst auf einem Teilstück der Bundesautobahn A5.
E-Technik
22.08.2017

Premiere: Erstmals wurde die Infrastruktur für elektrische Lkw auf einer deutschen Autobahn geschaffen.

Bis 2020 sollen 80 Prozent der Stromzähler in Wien auf Smart Meter umgerüstet sein.
E-Technik
17.08.2017

Die Ausschreibung ist abgeschlossen. 1,6 Millionen Zähler werden umgerüstet. Den Zuschlag erhielt ein Konsortium aus Siemens, Landis+Gyr und Iskraemeco.

Anfang August wurden Teile von Niederösterreich, Kärnten, Salzburg, die Steiermark und Tirol. In Reaktion darauf startete BSH Hausgeräte eine Hilfsaktion.
Aktuelles
10.08.2017

Schwere Unwetter haben Anfang August 2017 in Österreich enorme Schäden angerichtet – BSH Hausgeräte hilft den Betroffenen.

Österreich-Tour: Sonepar ist mit seinen Innovation Days wieder unterwegs.
Branche
10.08.2017

„Vernetzte Welten“: Sonepar und namhafte Lieferanten stellen Zukunftstechnologien vor.

Werbung