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Der Volkswagen-Konzern setzt auf das Hubject-Ladenetzwerk intercharge.

Volkswagen und Hubject: Kooperation bei E-Mobilität

15.12.2016

Der Volkswagen-Konzern beteiligt sich an Hubject, die eine eRoaming-Plattform für europaweites Laden von Elektrofahrzeugen anbietet. Aktuell bietet Hubject Zugang für E-Mobilitätskunden zu fast 40.000 Ladepunkten auf drei Kontinenten.

Der Volkswagen-Konzern steigt bei der eRoaming-Plattform Hubject GmbH als Gesellschafter ein. Mit der strategischen Beteiligung will Volkswagen ab Anfang 2017 die digitale Vernetzung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Expansion und Internationalisierung der Hubject GmbH gemeinsam mit den Gründungsgesellschaftern weiter vorantreiben.

Die Voraussetzung für die steigende Akzeptanz der Elektromobilität ist neben dem entsprechenden Angebot an Fahrzeugen eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur mit einem möglichst einfachen und grenzüberschreitenden Bezahlsystem.

Die Hubject GmbH, die von den Unternehmen BMW, Bosch, Daimler, EnBW, innogy und Siemens im Jahr 2012 gegründet wurde, ermöglicht Elektroautofahrern den Zugang sowie das Laden und Bezahlen an Ladestationen. Heute sind fast 40.000 Ladepunkte auf drei Kontinenten an die Plattform angeschlossen.

Seit 2013 bietet Hubject mit intercharge das ladestationsbetreiber- und länderübergreifende Laden von Elektrofahrzeugen über eine eigene eRoaming-Plattform an, um die Insellösungen der Ladeinfrastruktur zu vernetzen.

Thomas Sedran, Leiter Konzernstrategie der Volkswagen AG: „Wir wollen weltweit führender Anbieter im Bereich der nachhaltigen Mobilität werden.“ Bis 2025 hat sich der Volkswagen-Konzern im Rahmen von Together – Strategie 2025 zum Ziel gesetzt, 30 neue Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen.

Thomas Daiber, Geschäftsführer der Hubject GmbH, begrüßt gemeinsam mit den sechs Gründungsgesellschaftern den Einstieg des Volkswagen Konzerns: „Wir wollen gemeinsam mit unserem neuen Gesellschafter mit Vollgas an einer Vernetzung der Ladeinfrastruktur arbeiten.“

Und Christian Hahn, Geschäftsführer der Hubject GmbH, erklärte, dass man vonseiten Hubjects „auch zukünftig offen für neue internationale Gesellschafter“ sei.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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