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Viel Lärm um wenig: Abschaltung des analogen TV-Signals in den USA glimpflich ausgegangen

16.06.2009
USA

Auf der extra eingerichteten Hotline riefen deutlich weniger Amerikaner an, als erwartet.

Freitags wurden die letzten 971 Analogsender im Land der unbegrenzten Möglichkeiten abgeschaltet, wie das Elektrojournal berichtete. Die Medienaufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) richtete sich auf 600.000 bis drei Millionen Anrufe ein. Doch nicht einmal die erwartete Untergrenze sei auch nur annähernd erreicht worden.

Schätzungen von drei bis zwölf Millionen

Vor der groß angekündigten Umstellung gingen die Schätzungen von drei bis zwölf Millionen, wie viele US-Amerikaner sich keinen passenden Digital-Receiver besorgt haben. Zahlen habe man bei der FCC zwar keine, es würden aber Tag und Nacht rund 4.000 ausgebildete Kräfte telefonisch für Fragen und Probleme zur Verfügung stehen.

Man müsse aber erst in Zusammenarbeit mit den Sender prüfen, wie die Umstellung wirklich verlaufen sei. Eigentlich hätten die analogen Signale bereits am 17. Februar ausgedient. Barack Obama verschob die Abschaltung auf 12. Juni.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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