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Vertrag aufgelöst: Alno macht ohne Mehrheits-Aktionäre weiter

06.02.2012

Die beiden großen Alno-Aktionäre IRE Beteilungs-Gesellschaft (gehört zu Whirlpool) und Küchen Holding haben ihren Stimmbindungs-Vertrag aufgelöst. Damit hat der Küchen-Anbieter nun keine Mehrheits-Aktionäre mehr. Vorstands-Vorsitzender Max Müller sieht’s positiv: Die Neu-Ordnung mache Platz für zusätzliche Investoren.

Zwiespältig fällt die wirtschaftliche Bilanz von Alno aus: Zuletzt legte das Unternehmen 15 Mio. Euro an Umsatz ab, andererseits konnte die Sanierungs-Vereinbarung II fristgerecht erfüllt werden. Zwei Seiten hat auch die Auflösung des Stimmbindungs-Vertrags zweier Groß-Aktionäre: Alno hat damit keinen Mehrheits-Aktionär mehr, aber Platz für potenzielle Investoren. Whirlpool und Küchen Holding wollen sich nach eigener Auskunft weiter langfristig engagieren. Gegenwärtig hält die Küchen Holding 35,33 Prozent an Alno, die IRE 18,81 Prozent. 41,96 Prozent liegen in Streubesitz.

 

Auch personell gibt’s Neuigkeiten zu vermelden: Der Exodus bei Poggenpohl geht weiter: Werks-Leiter Hermann-Josef Pöhls wechselt von dort zu Alno und führt künftig die Fertigung der Tochter Impuls Küchen am Standort Brilon.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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