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Verfügbare Einkommen sind gestiegen – aber Österreicher bleiben EU-Sparmeister

07.10.2009

2008 lag die Sparquote der privaten Haushalte bei zwölf Prozent. Dabei sind das verfügbare Einkommen und - in noch höherem Maße - das Arbeitnehmer-Entgelt zuletzt gewachsen.

Laut Statistik Austria bleibt die heimische Sparneigung auf einem historisch hohen Niveau. Auswirkungen der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage auf die Sparquote aber auch auf die Einkommen der Haushalte können vermutet werden, wobei unterschiedliche Einkommensarten unterschiedlich betroffen sind.

Vergleicht man den Zeitraum Juli 2008 bis Juni 2009 mit der analogen Periode vier Quartale davor, ergibt sich im Jahresabstand nominell eine Zunahme des verfügbaren Einkommens (plus 1,9 Prozent). Während das Arbeitnehmerentgelt - nominell - gewachsen ist (plus 3,7 Prozent), sanken die Selbständigen-Einkommen (minus 2,8 Prozent). Deutlich ausgeprägt war der Rückgang der Vermögens-Einkommen (minus 9,2 Prozent). Die Zunahme der Sozialleistungen (plus 4,8 Prozent) lag über jener der Sozialbeiträge (plus drei Prozent); die Steuern vom Einkommen sanken leicht um 0,2 Prozent. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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