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Ver-Sand im Getriebe: Karstadt-Quelle soll mit Häuserverkauf saniert werden

14.03.2006

Die Karstadt-Quelle AG steht vor einem neuerlichen tiefgreifenden Umbau. Konzernchef Dr. Thomas Middelhoff will angeblich rund 30 weitere Warenhäuser verkaufen, bei denen es sich laut WirtschaftsWoche um die einfacheren Häuser handelt, die in der Gruppe „Boulevard“ zusammengefasst sind. Erhoffter Mindesterlös: vier Milliarden Euro.
Erst kürzlich hatte der Konzern eine Premium-Gruppe mit führenden Warenhäusern wie dem KaDeWe gegründet, die weiteren hochwertigen Häuser firmieren unter „Boulevard plus“.
Erhebliche Einschnitte stehen zudem den beiden Versandhäusern Quelle und Neckermann bevor. „Unser größtes Problem ist derzeit der Versandhandel. Da kämpften wir, im Vergleich zu 2004, mit einem Umsatzrückgang von ungefähr acht Prozent“, sagte Middelhoff der WirtschaftsWoche. „Vor allem der Universalversand in Deutschland lief nicht gut. Der Spezialversand war im Gegensatz dazu stabil, auch beim Ergebnis.“
Nach Informationen der WirtschaftsWoche verlor Quelle...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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