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Ist Vehicle to Grid die nächste Revolution in der Stromspeicherung?

Vehicle to Grid: Das E-Auto als Stromspeicher

29.06.2017

Die Technologie Vehicle to Grid macht es möglich, das E-Auto als Zwischenspeicher für Strom zu verwenden, um so das Stromnetz zu entlasten.

Smatrics stellt die neue Technologie Vehicle to Grid vor. Dass Elektrofahrzeuge die Umwelt entlasten und geräuscharm durch die Straßen rollen ist bekannt – jetzt können sie aber auch als Zwischenspeicher für Strom dienen.

Der größte Kritikpunkt an E-Autos ist für gewöhnlich die vorgeblich geringe Batteriekapazität, also die Reichweite. Ein Problem, welches sich lediglich für Langstrecken Fahrer ergibt: Der Durchschnitt der österreichischen Bevölkerung fährt jedoch in etwa nur 30 Kilometer pro Tag – morgens zur Arbeit und abends wieder zurück. Eventuell noch ein Zwischenstopp beim Supermarkt. Vielmehr werden die meisten Autos nicht genutzt.

Im Durchschnitt steht das Fahrzeug in 23 Stunden des Tages nur herum. Warum dies Zeit also nicht sinnvoll nutzen, indem das E-Auto als temporärer Stromspeicher einspringt?

Die Herausforderungen für erneuerbare Energien sind jedoch die Verfügbarkeit. Durch Vehicle to Grid kann gespeicherte Energie zu Zeiten erhöhten Energiebedarfs wieder zurück ins Netz gespeist werden.

Während das E-Auto auf dem Parkplatz an der Ladesäule steht kann es also nicht nur Strom laden, sondern diesen auch abgeben, wenn er benötigt wird. Denkt man dabei an Millionen parkender Autos, könnte das Stromnetz gerade zu Spitzenzeiten entlastet werden.

Die Vision hinter dieser Hightech-Lösung ist es, künftig das eigene Haus mit eigenem Strom versorgen zu können – oder auch die Einspeisung ins Gesamtnetz ist eine Möglichkeit.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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