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Und ewig lockt das Handy: China-Inflation, Umwelt-Troubles, Passion Christi

28.03.2005

Aufhorchen lassen drei internationale Meldungen rund ums Handy und dessen nach wie vor weltweit wachsenden Stellenwert...

Peking: In China gibt es seit Anfang des Jahres 9,25 Millionen neue Mobilfunknutzer. Dies meldet das Portal Cellular News und beruft sich dabei auf Angaben des chinesischen Ministeriums für Informationsindustrie. Ende Februar 2005 nutzten demnach insgesamt 344,07 Millionen Chinesen ein Mobiltelefon. Zur gleichen Zeit stieg übrigens auch die Zahl der Festnetznutzer weiter an. Hier konnte das Ministerium eine Steigerung von 7,23 Mio. Nutzern auf nun insgesamt 319,68 Mio. ausmachen.

Seattle: Mobiltelefone sind jene elektronischen Geräte, die von ihren Besitzern am häufigsten gegen die allerneuesten Modelle ausgetauscht werden. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Marktforschungs-Softwareanbieters GMI unter weltweit 20.000 Konsumenten. Demnach wollen die User bei Handys immer State-of-the-Art, alte Modelle werden gnadenlos entrümpelt. Was die Industrie freut, ist freilich mittlerweile ein gewaltiges Umweltproblem. In diesem Jahr landen allein in Europa 100 Millionen Handsets auf den Müllhalden.

Los Angeles: Passend zur Ostersaison hat die AG Interactive – man stelle sich vor – Klingeltöne, Bildschirmschoner und Filmszenen aus dem Epos „Die Passion Christi“ zum kostenpflichtigen Download angeboten. Dies hat Cellular News noch am Karfreitag gemeldet. AG Interactive ist der erste Anbieter von Downloads aus dem Kassenschlager, der die letzten Stunden im Leben von Jesus Christus dokumentiert und seit seinem Kino-Start im vergangenen Jahr 600 Millionen Dollar einspielte.
Die Freigabe der Handy-Downloads pünktlich zu Ostern hat den Anbieter viel Verhandlungsgeschick gekostet. Dafür können sich die Käufer nun Schlüsselszenen des Films immer wieder auf dem Handy anschauen. Um auch den Oskar-nominierten Soundtrack des Films auf die Mobiltelefone zu bringen, musste eine Extra-Lizenz mit Sony BMG ausgehandelt werden.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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