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UFH und Remondis errichten Kühlgeräte-Recyclinganlage in Kematen/Ybbs

15.10.2007

Gebaut wird die Anlage in Kematen/Ybbs, mit einem Projektvolumen von 7 Mio. Euro. Nach der Inbetriebnahme 2009 werden rund 25 Mitarbeiter im 3-Schichtbetrieb 300.000 Kühlgeräte pro Jahr verarbeiten. Das entspricht einem jährlichen Recyclingvolumen von 12.000 Tonnen.

An der neu gegründeten UFH RE-cycling GmbH hält die UFH-Holding mit 51 Prozent die Mehrheit. Mit 49 Prozent ist der strategische Partner Remondis Electrorecycling GmbH beteiligt. Dazu UFH Holding-Geschäftsführer Helmut Kolba: "Das Joint Venture mit dem fünftgrößten Recyclingunternehmen der Welt bricht das in diesem Markt bestehende Monopol. Ab 2009 werden in der neuen Anlage Kühlgeräte mit Hilfe modernster Technologien kostengünstig recycelt - und unsere Kunden werden von Preisen profitieren, die rund um die Hälfte niedriger sind als die des bisherigen Monopolisten."

Wertschöpfungskette geschlossen

Mit dem auch aus Umweltsicht wegweisenden Projekt sei das UFH das einzige heimische Sammel- und Verwertungssystem, das auch operativ im Recycling-Business tätig ist, und schließe die Wertschöpfungskette zum Hersteller. Remondis-Chef Gerhard Jokic betont, dass mit der Projektrealisierung gemeinsam mit der UFH-Holding ein weiterer wichtiger Meilenstein für die europäische Entwicklung der E-Recyclingaktivitäten vollzogen wird.

Die Entscheidung für den Bau der Recyclinganlage erfolgte vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Sekundärrohstoffen wie Kupfer, Eisen, Aluminium und der - insbesondere seit dem Inkrafttreten der Elektroaltgeräte-Verordnung im August 2005 - stark wachsenden Mengen an gesammelten Elektroaltgeräten.

Im Jahr 2006 stieg die jährliche Sammelmenge an Elektroaltgeräten in Österreich auf 7,65 kg pro Einwohner, 4 kg sind von der EU vorgeschrieben. Für 2007 wird eine Sammelmenge von ca. 65.000 Tonnen prognostiziert.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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