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TV-Sender entdecken Handy-Soaps: MTV und Viva setzen auf Mobiltelefone

03.11.2005

Das Mobiltelefon rückt auch in Sachen TV-Soap immer mehr ins Blickfeld der Fernsehanstalten. Bei den „Medientagen München“ gab Catherine Mühlemann (Bild), Geschäftsführerin MTV Networks und Viva-Vorstandsmitglied, ein eindeutiges Bekenntnis dazu ab: Im kommenden Jahr liege der Fokus auf dem Handy, weil es „das Instrument der Zielgruppe“ sei.
Der Musiksender arbeitet bereits an einer eigens für das Handy entwickelten Serie. Den Schwester-Sender Viva wird es ebenfalls bald als eigenen Kanal für Mobiltelefone geben.

Auch bei ProSiebenSat.1 wird an einer „Mobisode“ gearbeitet. Ein eigenes Handy-Entertainment-Produkt befinde sich ebenfalls in Planung.
Unternehmenssprecher Christian Senft: „Wie erfolgreich diese Verbindung sein kann, zeigt der Abruf der Sat.1-Telenovela ,Verliebt in Berlin’ über UMTS, wo die Folgen sogar schon vor der TV-Ausstrahlung gesehen werden können. Unsere Erfahrungen mit der Telenovela sind eine gute Basis auch für Mobisodes, die aber mit zwei bis maximal fünf Minuten Länge noch besser auf die Nutzungssituation der User ausgerichtet sein werden.“ Wann die Mobisodes starten werden, steht noch nicht fest. Voraussichtlich wird es 2006 entsprechende Angebote geben.
Das Deutsche Sportfernsehen (DSF) hat laut Geschäftsführer Thomas Deissenberger in diesem Segment schon gute Erfahrungen gemacht. Der TV-Kanal bietet bereits ein DSF-Handy und ein dazugehöriges VIP-Paket an.
Mittlerweile kommen schon 35 bis 40 Prozent der Werbeerlöse aus alternativen Dienstleistungen wie beispielsweise Call-TV. Den Zuschauer sieht Deissenberger nicht mehr als passiv. Dieser wolle interaktiv am Geschehen teilnehmen. (pte)

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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