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Treibstoff sparen und Stromkosten verringern

03.08.2015

Das PV-Genset von Fronius ist für Anwendungen konzipiert, die Diesel als Energieträger nutzen. Dieselgeneratoren werden gerne mit PV-Technik kombiniert, denn es spart Treibstoff, verringert die Kosten und sichert die Stromversorgung. Kernstück ist der PV-System-Controller; er steuert das Gesamtsystem und sorgt für Erträge sowie maximale Diesel-Einsparung.

Die Eckdaten des PV-Gensets: Das System amortisiert sich im sechsten Jahr.

In vielen entlegenen Regionen sowie in Gebieten mit unsicherer oder teurer Stromversorgung sind von Dieselgeneratoren betriebene Netze weit verbreitet. Die Kosten dafür sind abhängig vom Staat, der Transportentfernung und den steigenden Öl-Weltmarktpreisen. Hier kommt die Photovoltaik als alternative Stomerzeugung ins Spiel.

Die technischen, ökologischen und ökonomischen Vorteile des PV-Gensets führen laut Fronius zu einer steigenden Nachfrage. „Fronius hat den Bedarf nach einer günstigen Alternative zum teuren Dieselstrom erkannt und bietet mit PV-Genset eine Lösung, um Treibstoff zu sparen und die Stromkosten zu minimieren. Wir unterstützen zudem bei der Planung dieser Anlagen“, erklärte Martin Hackl, der die Spartenleitung bei Fronius verantwortet.

Dezentrale Energie für instabiles Stromnetz

Ein Beispiel für das Potenzial des PV-Gensets liefert die jüngst realisierte Bewässerungsanlage für eine Gemüseplantage im Libanon. In Deyr el Ahmar, im Norden des Landes versorgt ein PV-System, in Kombination mit einem Dieselgenerator, die Bewässerungsanlage für eine Gemüseplantage. „Das Stromnetz ist dort sehr instabil und Stromabschaltungen von bis zu sechs Stunden stehen an der Tagesordnung. Das macht eine zuverlässige und dezentrale Energiequelle notwendig“, erklärt David Hanek, Produktmanager bei Fronius. Das PV-Genset stellt das Backup-System bereit, um die kontinuierliche Elektrizitätsversorgung zu sichern.

Schnelle Amortisation der PV-Anlage

Die Umrüstung von dieselbetriebene Anlagen durch die PV-Genset Solution rechnet sich. Durch das PV-System spart sich der Anlagenbetreiber Francois Farage von Green Essence Lebanon 35.640 Euro im Jahr. „Die Anlage im Libanon amortisiert sich bereits im sechsten Jahr. Hat sich die Anlage erst amortisiert, sprechen wir von mehr als 59.000 Euro Ersparnis jährlich“, weiß David Hanek.

Die 144-kWp-PV-Anlage im Nordlibanon unterstützt mit sechs Wechselrichtern des Typs Symo, einen Generator mit 280 kVA. Die Anlage hat eine Eigenversorgungsquote von 40 Prozent. Pro Jahr liefert die Anlage 216.000 kWh und spart so etwa 115 Tonnen CO2.

Maximale Dieseleinsparung erzielen 

Herzstück des Systems ist der PV-System-Controller. Die Steuerung sorgt dafür, dass in jeder Situation die maximale PV-Leistung eingebracht wird. Der Dieselgenerator wird dadurch, auch bei geringer Auslastung, Lebensdauer-optimal betrieben. Der PV-System Controller ermöglicht eine schnelle Regelung der PV-Leistung: Lastschwankungen regeln sofort aus und dies entlastet den Dieselgenerator.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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