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TIWAG, Stromsparmeister der besonderen Art, kommt nicht aus den Schlagzeilen

19.04.2008

Nachdem der Ötztaler Kraftwerkskritiker Markus Wilhelm vor knapp zwei Wochen aufgedeckt hat, dass Ex-Landesrat Konrad Streiter (VP) von der TIWAG ein monatliches Beraterhonorar von 18.500 Euro bezog, setzt das Nachrichtenmagazin profil jetzt noch eines drauf...

Demnach berichtet profil in seiner Montag erscheinenden Ausgabe, dass in den pauschalen 18.500 Euro, die Konrad Streiter von der TIWAG für seine Beratertätigkeit nach seinem Ausscheiden aus der Politik monatliche überwiesen bekam, noch keine Spesen enthalten waren.

Flüge, etwa nach Wien, und Übernachtungen im Hotel verrechnete Streiter extra: "Das ist ja normal", behauptet Streiter gegenüber profil.
Den TIWAG-Beraterjob legte Streiter nach öffentlicher Kritik vergangene Woche zurück. Seither kursieren Gerüchte, er habe sich diesen Rückzug abgelten lassen. profil gegenüber wollte er dies weder bestätigen noch dementieren: "Das ist ein Thema, das ich mit der TIWAG zu regeln habe."

Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa meinte ja nach Bekanntwerden der Streiter-Gage, dass ihm diese zwar "relativ hoch" erscheine, aber generell sei die TIWAG sehr sparsam. Zumal auch die Vorstandsgagen niedriger seien als in anderen Bundesländern.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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