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Siblik SmartHome hat der Bauen & Energie a „g‘scheites Haus“ hingebaut.

Technik zum Spüren: Siblik SmartHome brachte a „g´scheites Haus“ auf die Bauen & Energie

27.02.2020

Ein smartes Haus ist nicht immer automatisch „g´scheit“. Wie smart ein „g´scheites Haus“ aber sein kann, das hat Siblik den Besuchern der Bauen und Energie in Wien in einem begehbaren Haus und mit allen Sinnen erleben lassen.

Ahammer: „Die Besucher konnten all die Möglichkeiten hautnah erleben und sich darüber informieren, wie ein bequemes Leben auf höchstem technischem Niveau aussehen kann.“

Ein SmartHome geht weit über die sprachgesteuerte Deckenleuchte hinaus. „Das smarte Haus, bietet Komfort auf höchstem technischem Niveau, ist sicher und schaltet und waltet als ,Mädchen für alles‘ im Hintergrund um den Bewohnern Zeit und Geld zu sparen und sie nach ihren Wünschen zu servicieren. Grundlage ist eine perfekte Vernetzung und die intelligente Kommunikation“, beschreibt Siblik-Chef Norbert Ahammer, was ein smartes und g´scheites Haus ausmacht.

Wichtig ist es, ein System im Hintergrund zu haben, das die Produkte unterschiedlicher Hersteller miteinander vernetzen kann – das KNX-System. Einzigartig daran ist, dass es fast 500 Hersteller weltweit vereint, die mehr als 8.000 KNX-zertifizierte Produkte in ihrem Portfolio anbieten – und sie sprechen alle dieselbe Sprache. Dieses System löst die Problematik von Insellösungen und bietet die Chance, unterschiedliche Hersteller zu verwenden.

Das perfekt vernetzte Haus

Heute ist es möglich, den eigenen Strom mittels Photovoltaik zu erzeugen und für Zeiten zu speichern, in denen der Strom gebraucht wird. Die Wärmepumpe sorgt für umweltfreundliche Wärmeenergie, stellt das Warmwasser bereit und kann durch Kühlung die heißen Sommertage erträglich machen. Die Komfortlüftung sorgt für frische Luft, reduziert den Heizenergiebedarf und schafft einen unvergleichlichen Schlafkomfort.

Bestimmte Ereignisse sind in und ums Haus verknüpft. Wenn z.B. die am Haus montierte Wetterstation Starkwind erkennt, werden die Jalousien hochgefahren um Beschädigungen zu vermeiden. Die Wetterstation übernimmt auch die Regelung der Jalousien, damit im Sommer das Gebäude nicht übermäßig erwärmt wird. Eine automatische Wellnessfunktion für den Rasen – Bewässerung, wenn es Sinn macht – ist in einem Smart Home ebenfalls selbstverständlich. Im Haus können – personenabhängig – bevorzugte Lichtstimmung oder Lieblingsmusik aktiviert und in der Nacht das Licht so programmiert werden, dass der Weg zur Toilette nicht im Dunkeln zurückgelegt werden kann.

Der Trend, der in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird ist „ambient assisted living“ (AAL) und bezeichnet Systeme, die selbstbestimmtes Leben im Alter erleichtern. So können intelligente Sensoren und Bewegungsmelder z.B. die Alltagsroutine von alten Menschen und/oder Hilfsbedürftigen erfassen und auffällige Veränderungen erkennen. Sollte ein Bewohner gestürzt sein, meldet das der Sensor und der Pflegedienst oder Angehörige werden verständigt.

Aber auch, wer zur Vergesslichkeit neigt, kann auf bestimmte Smart-Home-Anwendungen zurückgreifen. Ein definiertes Szenario „Wohnung verlassen“ sorgt dafür, dass im Smart Home sämtliche nicht benötigte Elektrogeräte ausschaltet werden, sobald man das Haus verlässt. Das bedeutet: nie wieder Stress mit Gedanken wie: „Habe ich eigentlich das Bügeleisen ausgemacht?" Ein weiteres Feature ist das „Nachtlicht“, das Bewegungssensoren aktivieren kann, welche bei einem nächtlichen Gang ins Bad automatisch ein gedimmtes Licht einschalten. Ebenso kann eine Funktion „Serviceruf“ auf einfache Art eine direkte Kontaktaufnahme des Bewohners zum Pflegedienst ermöglichen. Auch bei der Einrichtung bietet Smart Home viele Möglichkeiten. Hier gibt es speziell angefertigte Matratzenunterlagen, welche das eigene Schlafverhalten messen und alle Informationen an eine App vom eigenen Smartphone weiterleiten. Dadurch lassen sich Unruhephasen und Schlafstörungen, aber auch die Herz- und Atemfrequenz messen.

Mehr Sicherheit

Im smarten Haus sind intelligente „Sicherungssysteme“ schon heute unverzichtbare Helferleins. Während einer Abwesenheit suggeriert die vom Bewohner vorkonfigurierte Anwesenheitssimulation ein bewohntes Wohnhaus, Beleuchtungen schaltet sich ein und aus, die Rollläden oder Jalousien öffnen sich wie von Geisterhand und wer noch eines obendrauf setzen möchte, aktiviert von Zeit zu Zeit ein wenig Musik oder lässt Hundegebell sporadisch durch die Wände schallen. Trotz aller Vorbeugemaßnahmen ist eine Alarmanlage im smarten Wohnhaus sinnvoll.

Vernetzte Rauchmelder sorgen für Sicherheit für den Fall der Fälle und sollte es einmal zu einem unvorhergesehenen Wasseraustritt – z.B. Geschirrspüler oder Waschmaschine – kommen, erkennt das Smart Home dies, schickt eine Alarmmeldung und unterbricht sofort die Wasserzufuhr im Haus damit kein zusätzlicher Schaden entstehen kann - Sicherheit auf höchstem Niveau also.

„Bei der Besichtigung unseres g´scheiten Hauses konnte man all die Möglichkeiten hautnah erleben und sich darüber informieren, wie ein bequemes Leben auf höchstem technischem Niveau aussehen kann“, beschreibt Ahammer die Motivation, erstmals ein smartes Haus für Messebesucher begehbar zu machen.

Wie die Besucher darauf reagiert haben lesen Sie übrigens in der heute erscheinenden Elektrojournal-Ausgabe 1-2/2020.

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