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T-Mobile: Verleihung Nachhaltigkeitspreise 2016

06.12.2016

Der T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds vergibt jährlich 50.000 Euro Preisgelder – dabei soll das Potenzial der Telekommunikation zu nachhaltiger Lebensart ausgeschöpft werden. Die unabhängige Jury stand unter Vorsitz des früheren EU-Kommissars Franz Fischler.

Verleihung des T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises an das Projekt InterprAID, Onlineplattform für Dolmetschen (Mitte); links Andreas Bierwirth, CEO von T-Mobile Austria; rechts Jurypräsident Franz Fischler

Die Nachhaltigkeitspreise 2016 des T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds (TUN) gehen an das Projekt InterprAID, Onlineplattform für Dolmetschen und interkulturelles Mitteln, an Be.ENERGISED, Management- und Abrechnungsplattform für intelligente Ladestationen für Elektrofahrzeuge, sowie Speech to text device, innovative Augmented-Reality-Lösung für gehörgeschädigte Menschen. Der Schulpreis geht in diesem Jahr an das Projekt ATSS, ein Projekt für rechtzeitiges Erkennen und Verhindern von Verschlammung in Stauseen für nachhaltige Stromerzeugung.

Der TUN-Fonds vergibt jährlich 50.000 Euro. Anlässlich der TUN-Preisverleihung sagte Andreas Bierwirth, CEO von T-Mobile Austria: „Nachhaltigkeit hat viele Aspekte. Der wichtigste für T-Mobile ist, ein Produkt von dauerhaftem Wert und Nutzen für Österreich herzustellenDer TUN-Fonds ist ein wesentlicher Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Wir wollen damit Impulse geben, damit mobile Kommunikation einen substanziellen Beitrag zur Lösung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen leistet.“

Der erste Preis in Höhe von 20.000 Euro geht an das Projekt InterprAID, eine Onlineplattform für Dolmetschen und interkulturelles Mitteln in sozialen Einrichtungen. Dolmetscher mit eigener Migrationsbiographie können über die Web-App gebucht und per Video-Call ortsunabhängig auf jedem Endgerät erreicht werden.

Den zweiten Preis des TUN-Fonds in Höhe von 15.000 Euro erhält die kostenlose Software-as-a-Service-Lösung Be.ENERGISED Community. Die Management- und Abrechnungsplattform ermöglicht jedem privaten Haushalt sowie KMUs, Konzernen, Gemeinden und Städten eine intelligente Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu verwalten und damit Gewinn zu erzielen.

Der dritte Preis mit 12.000 Euro geht an das Wiener Projekt Speech to text device, das gehörgeschädigte Menschen in einem unabhängigeren Maße an der hörenden, sprechenden Welt teilnehmen lassen will. Die von In-Ear-Mikrophonen aufgenommene Sprache wird dabei online mit Hilfe von serverbasierten Lösungen in Text umgewandelt. Die Transkription und zusätzlichen Informationen werden via Bluetooth für den Träger sichtbar auf einem tragbaren Augmented Reality-Displaygerät eingeblendet. Mit Hilfe der Fördergelder des TUN-Fonds kann im nächsten Schritt ein Prototyp gebaut werden.

Neben den Hauptpreisen wurde der mit 3.000 Euro Fördergeld dotierte Schulpreis an das Projekt ATSS der HTL Anichstraße in Innsbruck vergeben. Die im Rahmen einer Diplomarbeit entwickelte Messplattform ATSS erfasst autonom und mobil relevante Daten von stehenden Gewässern, um möglicher Verschlammung und somit einer Beschränkung des Wasservolumens und der Stromerzeugung vorzugreifen.

Juryvorsitzender Franz Fischler sagte: „Dank Unternehmen wie T-Mobile bekommen initiative Menschen die Chance, ihre Ideen auch in die Praxis umzusetzen. Dabei weiß ich zu schätzen, dass der gemeinnützige TUN-Fonds unabhängig von der Stifterin T-Mobile autonom seine Aufgabe erfüllen kann.“

Die Preisträger 2016 wurden durch eine unabhängige Jury unter Vorsitz des früheren EU-Kommissars Franz Fischler aus insgesamt 69 eingereichten Projekten ausgewählt. Die von T-Mobile finanzierten Preisgelder des TUN-Nachhaltigkeitspreises werden heuer zum fünften Mal ausgeschüttet.

Weitere Informationen zum TUN-Fonds finden sich unter http://tun.t-mobile.at.

Hier gibt es die passenden Videos:

1. Platz – InterprAID: https://youtu.be/rpJJqzz5v80
2. Platz – Be.ENERGISED: https://youtu.be/KuoCUBhPlK0
3. Platz – Speech to text device: https://youtu.be/xGs4MEwzVN0
Schulpreis – ATSS: https://youtu.be/Ybx3NE1njZ4

 

 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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