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Studie warnt: Produktionsverlagerung nach China rechnet sich nicht immer

01.09.2005

Strategieberater Mag. Rupert Petry: „Die Produktionskosten in China steigen rasch!“

Eine brandaktuelle Studie nimmt Befürwortern von Produktionsverlagerungen nach China etwas den Wind aus den Segeln: Zwar nutzen immer mehr europäische Unternehmen China als Produktions- und Einkaufsstandort. Aber neben sehr attraktiven Arbeitskosten gibt es offenbar doch mehr Risiken, die bei einem China-Engagement zu berücksichtigen sind.
„Es gilt, Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen und über mögliche Alternativen – vor allem über die mittel- und osteuropäischen Staaten – nachzudenken. Denn die Produktionsverlagerung nach China rechnet sich nur für bestimmte Produktgruppen.“ Das sind die Kernaussagen der neuen Studie „A straightforward look at China“ des internationalen Strategieberatungs-Unternehmens Roland Berger.
„Das Reich der Mitte ist – vor allem aufgrund der niedrigen Lohnkosten – als Produktionsstandort für standardisierte, arbeitsintensive Erzeugnisse mit stabiler Nachfrage attraktiv“, erklärt Rupert Petry, Partner bei Roland Berger Strategy Consultants. Würde es sich jedoch um maßgeschneiderte Produkte handeln, die oft gemeinsam mit dem Kunden entwickelt werden, und Erzeugnisse, die Nachfrageschwankungen unterliegen, könnten die mittel- und osteuropäischen Staaten eine interessante Alternative darstellen.
Petry: „Diese Länder bieten im Vergleich zu China einige entscheidende Vorteile...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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