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Studie: Allround-Handys sind unerwünscht, Zielgruppen-Handys die Zukunft

29.08.2007

Die meisten Handys könnten laut der untersuchenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) viel mehr, als die Nutzer wünschen. Schlussfolgerung: "Zielgruppen-Handys" sind gefordert.

Immerhin: Lediglich acht Prozent der Berufstätigen und nur zwei Prozent der befragten Schüler, Studenten und Auszubildenden können oder wollen auf ein Handy verzichten. Doch fast 70 Prozent der Berufstätigen wünschen sich ein einfaches Handy ohne Zusatzfunktionen. In der Gruppe der Auszubildenden wollen nur 35 Prozent ein Mobiltelefon ohne zusätzliche Features.
"Ein ,einfaches' Handy deckt die Basisfunktionalitäten Sprache und SMS ab, hat ein eher einfaches Display und keine Zusatzausstattung", erklärt Arno Wilfert, PwC-Experte für den Bereich Telekommunikation.

Handy mit Kamera: Das wollen (fast) alle!

Die Anforderungen jener Nutzer, die zusätzliche Funktionen wünschen, unterscheiden sich im Detail deutlich:
45 Prozent der Befragten unter 35 Jahren wünschen sich beispielsweise Spiele auf ihrem Handy, während dies nur von 18 Prozent der 35- bis 54-Jährigen gewünscht wird. Ähnlich ist die Situation bei Musik am Handy: 86 Prozent der jüngeren und 56 Prozent der älteren Befragten sehen den MP3-Player als wichtige Zusatzfunktion ihres Mobiltelefons an. Dagegen ist die E-Mail-Funktion den älteren Nutzern deutlich wichtiger als den jüngeren (62 gegenüber 45 Prozent). Die mit Abstand beliebteste Funktion am Mobiltelefon ist die Kamera.

Ein Allroundgerät wird laut Studie von den wenigsten Kunden gewünscht. "Gute Perspektiven haben Hardware-Hersteller, die in Kooperation mit den Netzbetreibern für verschiedene Kundengruppen maßgeschneiderte Modelle und Tarife anbieten. Wie das funktionieren kann, haben Apple und AT&T mit dem iPhone in den USA demonstriert", sagt Wilfert. (pte)

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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