Direkt zum Inhalt

“Strukturelle Maßnahmen” – Küppersbusch kündigt Job-Abbau in Gelsenkirchen an

24.11.2008

Wie viele Angestellte ihren Job verlieren, ist noch unklar. Der Küppersbusch-Betriebsrat ist empört.

Das Gespenst Wirtschaftskrise muss wieder mal herhalten, um unpopuläre Maßnahmen zu rechtfertigen. Das zur Teka-Gruppe gehörende Unternehmen Küppersbusch streicht Jobs. Das berichtete die deutsche Regionalzeitung Der Westen. Schuld an den Einsparungen tragen die Weltwirtschaftskrise und die daraus resultierenden Probleme, so die Firmenleitung.

Diese hat die Verhandlungen über den sogenannten "Zukunftstarifvertrag" nun beendet. Das fast komplett ausgehandelte Papier hätte den Unternehmens-Standort Gelsenkirchen und über 330 Arbeitsplätze langfristig sichern sollen. Eine nachhaltige Konsolidierung des Küppersbusch-Werks sei vollkommen unrealistisch, heißt es seitens des Unternehmens. Man können strukturelle Maßnahmen nicht mehr verhindern. Nun stampft man einen Sozialplan aus dem Boden.

Mitarbeiter hätten auf Urlaubsgeld verzichtet

Die noch nicht ausverhandelten Maßnahmen beziehen sich nur auf die Hausgeräte GmbH mit ihren 164 Angestellten, nicht aber auf die Großtechnik GmbH mit 170 Beschäftigten. Wie viele Angestellte letztendlich gekündigt werden, ist noch unbekannt. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Telekom
24.03.2011

Seit der Übernahme durch die ehemalige Arques Industries im Jahr 2008 steckt Gigaset mitten in der Umstrukturierung. Dieser fielen bislang auch 400 Arbeitsplätze zum Opfer. Bis zum Sommer müssen ...

Branche
04.11.2008

Electronic Partner verkaufte bereits im Mai die Anteile an dem ungarischen Unternehmen, entsprechend der Firmen-Philosophie, nur noch 100 Prozent-Beteiligungen einzugehen.

Werbung