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Strahlenschlucker für sensible Zeitgenossen

11.10.2006

Wirksame Abhilfe gegen bösen Elektrosmog schafft ja eigentlich nur ein Ganzkörper-Kondom. Solange dieses nicht erfunden ist, müssen sich besonders ängstliche oder sensible Konsumenten mit anderen Lösungen behelfen. Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau haben nun die strahlungsabsorbierende Tapete entwickelt.

"Bei den bereits existierenden Materiallösungen wird die Strahlung von der Schutzschicht in den Raum reflektiert - womit es zu zusätzlichen Interferenzen kommen kann", erklärt Projektleiter Bernd Halbedel vom Institut für Werkstofftechnik an der TU Ilmenau. Die Abschirmwirkung eines neu entwickelten Spezialpapiers sehe hingegen eine tatsächliche Absorption elektromagnetischer Hochfrequenzbereiche vor. Zudem sei das Material im Vergleich zu elektrisch leitfähigen Abschirmmaterialien wesentlich einfacher zu handhaben und könne wie eine normale Tapete angebracht werden.

Ansprechen will man vor allem elektrosensible Heimanwender, die beispielsweise beim Schlafen unter der elektromagnetischen Belastung leiden. "Das Spezielle an den verwendeten Ferritpulvern ist, dass man auch in der Lage ist, gezielt bestimmte Frequenzbereiche zu absorbieren. Damit kann eine Abschirmung erfolgen, ohne dass die für die Datenkommunikation zuständige Frequenz beeinträchtigt wird", so Halbedel.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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