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Stich ins Grüne Herz: Payer kündigt bis zum Sommer 36 Mitarbeiter

16.01.2009

Vertrieb, Marketing, Vor- und Konzept-Entwicklung sowie die Fertigung medizintechnischer Produkte sollen in Österreich bleiben.

Nach eigenen Angaben sind's die sinkenden Preise bei Elektrogeräten, die das über 60 Jahre alte Unternehmen zwingen, die Produktion in den Osten zu verlagern. Durch diesen drastischen Schritt müssen insgesamt 36 Angestellte ihren Hut nehmen. Geschäftsführer Rob Bekkers versprach im Interview mit der Kleinen Zeitung, dass Vertrieb, Marketing, Vorentwicklung sowie Konzeptentwicklung und die Fertigung für medizintechnische Produkte in St. Bartholomä bleiben.

Derzeit arbeiten noch 110 Menschen in der Steiermark. Weltweit beschäftigt Payer 1.300 Mitarbeiter. Die Auftragslage sei für 2010 gut, heißt es seitens des Unternehmens. Gegenwärtig habe Payer aber einen "Durchhänger". Grund dafür seien die niedrigen Produktpreise. Außerdem sei der Markt in den USA eingebrochen und die Konsumenten in Europa würden weniger kaufen. Als Konsequenz müsse die Teileproduktion nach Ungarn, China und in die Ukraine verlagert werden. Payer erzeugt Bauteile für Rasierer und Haarentfernungsgeräte und bietet Industrielösungen sowie Medizintechnik an.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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