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Stagnierender Umsatz: Procter & Gamble tritt auf der Stelle

24.04.2014

Der Umsatz von Procter & Gamble stagnierte im dritten Quartal des Geschäftsjahres. Der Konsumgüter-Riese machte 20,6 Milliarden Dollar. Beim Gewinn rechnet sich der eingeschlagene Sparkurs.

Vor allem das Geschäft mit Waschmitteln war es, das P&G zu einem kleinen Plus beim Gewinn verhalf. Der Überschuss erhöhte sich binnen Jahresfrist um zwei Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar (1,9 Mrd. Euro), wie der Konzern mitteilte. Der Umsatz stagnierte allerding. Organisch betrachtet - also bereinigt um Verkäufe und Übernahmen – kletterte er um drei Prozent nach oben. In der Sparte Haushaltspflegeprodukte mit dem Waschmittel Tide, dem Textilauffrischer Febreze und Duracell-Batterien legte der Umsatz um sechs Prozent zu.

„Wir befinden uns in einem nur langsam wachsenden und sehr wettbewerbsintensiven Umfeld“, räumt Vorstandschef Alan Lafley bei der Pressekonferenz ein. In seiner zweiten Periode als Konzerchef fährt er einen intensiven Sparkurs, der beim Gewinn nun Früchte trägt. Procter & Gamble hatte zuletzt die Talfahrt zahlreicher Währungen aus den Schwellenländern schmerzhaft zu spüren bekommen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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