Direkt zum Inhalt

Sonnen empfiehlt Kunden Verzicht auf aktuelle KfW-Speicherförderung

07.10.2016

Die für dieses Jahr ausgesetzte staatliche Speicherförderung in Deutschland lohnt sich für viele Kunden kaum noch, für manche ist sie sogar unwirtschaftlich. Interessenten die auf die KfW-Förderung verzichten, bietet Sonnen bis zum 31.12.2016 einen Vorteil im Wert von 2800 Euro beim Kauf einer Sonnen-Batterie.

Sonnen gibt auf sein Speichersystem zehn Jahre Garantie, die Lebensdauer beträgt 10.000 Ladezyklen.

Nach sieben Monaten ist die deutsche staatliche Speicherförderung wieder unterbrochen. Das Budget für 2016 ist ausgeschöpft, neue Anträge werden von der KfW-Bank erst ab 2017 zu verringerten Förderbedingungen angenommen. Statt sich selbständig entwickeln zu können, wird der Speichermarkt damit weiter in einem überflüssigen und künstlichen On/Off-Zustand gehalten.

„Wir haben vielen unserer Kunden in der Vergangenheit sowieso schon davon abgeraten, die staatliche Speicherförderung anzunehmen, da sie mit vielen Einschränkungen und Auflagen verbunden ist. Häufig macht sie die Anschaffung eines Batteriespeichers sogar unwirtschaftlich“, sagt Philipp Schröder, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Sonnen.

Bei vielen Neu-Installationen macht die Speicherförderung ohnehin nur noch geringe Beträge aus, speziell bei größeren PV-Anlagen bleiben am Ende häufig nur noch wenige hundert Euro oder sogar zweistellige Förderbeträge übrig.

Wer die staatliche Speicherförderung der KfW-Bank in Deutschland in Anspruch nehmen will, muss auch einen Kredit aufnehmen, auf den Zinsen fällig werden. Dazu kommt die Begrenzung der Einspeiseleistung der PV-Anlage auf 50 Prozent, die für 20 Jahre gilt. Damit entgehen dem Haushalt Einnahmen aus der Einspeisevergütung, was den Vorteil durch den Tilgungszuschuss in vielen Fällen wieder zunichte macht.

Wer die Speicherförderung jetzt nicht mehr in Anspruch nehmen kann, für den verlängert sonnen den Zeitraum für seinen Community-Rabatt bis zum 31.12.2016. Neue Mitglieder der Sonnen-Community erhalten 1.875 Euro als Gutschrift auf jede Sonnen-Batterie. Dazu können sie bei der kostenlosen Stromflatrate Sonnen-Flat mitmachen, bei der die Stromkosten auf 0 Euro sinken. Die Zählerkosten im Gegenwert von 930 Euro werden von Sonnen übernommen. Damit ergibt sich ein Vorteil von 2800 Euro, der die Speicherförderung in der Regel weit übersteigt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

E-Technik
12.09.2018

Welche Rolle spielt Photovoltaik in der Energiewende? Wie funktioniert Netz- und Systemintegration von Photovoltaik in Kombination mit Speichern? Und wie sieht die regulatorische Zukunft aus? Das ...

E-Technik
13.08.2018

Mit den frisch eingetroffenen PV-Modulen Eagle MX2 300 Wp mono und Eagle MX2 290 Wp mono fullblack von Jinko sind bei dem PV-Vollsortimenter Suntastic.Solar ab sofort zwei Module lieferbar, die ...

E-Technik
23.07.2018

Erfreuliche Nachrichten gibt es bei der Investförderung des Klima- und Energiefonds: Nachdem das diesjährige Förderbudget für Kleinanlagen beinahe halbiert wurde (2017: 8 Mio. Euro; 2018: 4,5 Mio ...

Visionär und Vordenker: Hans Kronberger
E-Technik
18.07.2018

Ein dunkler Tag für die Sonnenenergie: Der Journalist, Autor, Energieexperte, EU-Abgeordnete und hochgeschätzter Elektrojournal-Kolumnist Dr. Hans Kronberger ist am 14. Juli 2018, nach kurzer, ...

Der PVA will mit der Petition „Sonnenstromwende JETZT – Gut Ding braucht Eile“ die Regierung aufwecken
E-Technik
28.06.2018

Die Nachfrage nach der Förderung für Kleinanlagen bis 5 kWp aus dem Klima- und Energiefonds sei heuer extrem stark, so der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA). Die Hälfte des Fördertopfes ist ...

Werbung