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So bleibt Ihr Unternehmen vom Virus verschont: zehn Schweinegrippe-Tipps für Unternehmer

13.11.2009

Täglich neue Schreckensmeldungen zur Schweinegrippe in den Medien. Eishockey- und Volleyball-Teams sind schon außer Gefecht. Hygiene-Dienstleister Hectas gibt zehn Tipps, wie dieser "Schweine-Virus" daran gehindert wird, Ihr Unternehmen zu entern. Auch wenn natürlich kein Grund zur Panik besteht.

1. Fachkundige Beratung organisieren
Eine ausgebildete Desinfektoren zeigt Schwachstellen und Gefahrenpunkte im betrieblichen Hygiene- und Gesundheitsmanagement auf. Gemeinsam können Maßnahmen entwickelt werden.

2. Erhöhtes Hygieneniveau
Überall dort, wo viele Menschen zusammentreffen, sollten erhöhte Hygienestandards beachtet werden. Eine Ausweitung der Unterhaltsreinigung ist anzuraten. Gerade Oberflächen sollten intensiver desinfizierend gereinigt werden als üblich.

3. Einsatz schonender Desinfektionsmittel
Anstelle der normalen Reinigung empfiehlt Hectas ein- bis zweimal täglich eine desinfizierende Reinigung von häufig berührten Kontaktflächen in öffentlichen Bereichen. Türklinken, Treppenläufen, Schreibtischen, und Toilettenräumen sollte verstärktes Augenmerk geschenkt werden.

4. Regelmäßige Stoßlüftung
Arbeitsräume sollten etwa stündlich einer Stoßlüftung für etwa zehn Minuten unterzogen werden. Dadurch wird die Anzahl abgegebener Erreger in der Raumluft verringert und das Infektionsrisiko reduziert.

5. Gemeinschafts-Handtücher ausmustern
Handtücher sind ein potenzieller Virenherd. Mehrfachhandtücher sind gegen Einmalhandtücher aus Stoff oder Papier austauschen.

6. Regelmäßiges Händewaschen
Regelmäßiges gründliches Waschen der Hände ist den Angestellten anzuraten. Besonders vor jeder Essenzubereitung und -einnahme und nach Ankunft in den Unternehmensräumlichkeiten.

7. Kranke und kränkliche Mitarbeiter sofort nachhause schicken
Mitarbeiter, die krank zur Arbeit kommen oder im Laufe des Arbeitstags Grippesymptome entwickeln, sollten das Unternehmen unverzüglich verlassen. Der Arbeitsplatz des Erkrankten sollte sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden.

8. Für den Ernstfall vorsorgen
Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes senkt das Übertragungsrisiko stark. Ein alkoholisches Händedesinfektionsmittel desinfiziert die Hände wirksam nach Kontakt mit Risikoflächen. Derartige Ausrüstung sollte bereits jetzt besorgt werden.

9. Mitarbeiter informieren
Die besten Verhaltensregeln nützen nichts, wenn sie von den Mitarbeitern ignoriert werden.

10. Impfaktion durch Betriebsarzt organisieren
Der H1N1-Impfstoff Celvapan ist nun in ausreichender Zahl verfügbar. Die Erfahrungen zeigen, dass sich viele Menschen mit dem Impfen zu viel Zeit lassen. Eine betriebseigene (freiwillige) Impfaktion ist für Mitarbeiter bequemer und kostet weniger.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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