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Schnelladen 2.0: Smatrics errichtet hierzulande vier Ultra-Schnellladestationen für E-Autos.

Smatrics errichtet vier Ultra-Schnellladestationen für E-Autos

03.11.2016

Zusammen mit internationalen Partnern legt Smatrics in Österreich den Grundstein zur Versorgung von E-Autos der neuen Generation: Im Rahmen des EU-kofinanzierten Projektes Ultra-E werden ab 2017 Test-Ladestationen mit bis zu 350 kW aufgebaut.

Im Rahmen des europaweiten Pilotprojekts Ultra-E wird Smatrics in Ergänzung zum existenten High-Speed Ladenetz vier Ultra-Schnellladestationen in Österreich errichten. Diese Ladestationen ermöglichen Fahrzeugen mit hohen Batteriekapazitäten (die ab 2018 auf den Markt kommen) Ladezeiten von rund 20 Minuten, so Smatrics. Damit werde eine Reichweite von rund 300 Kilometer abgedeckt.

Diese Ultra-Schnellladestationen entstehen im Rahmen eines EU-geförderten Projekts. Dabei wird der Aufbau von 25 Ultra-Schnellladestationen entlang der Korridore Amsterdam – Brüssel – München – Wien – Graz vorangetrieben. Die Ultra-Schnellladestationen werden in einem Abstand von zirka 120-150 km entlang von TEN-T Netzwerk Korridoren errichtet.

Die Gesamtlänge der damit abgedeckten Korridore beträgt mehr als 1.100 km. Damit wird es zum ersten Mal möglich sein, zu hundert Prozent elektrisch auf der Langstrecke in Europa zu fahren – mithilfe eines interoperablen Netzwerks (über Plug&Charge, sowie auf Basis des ISO 15118 Kommunikationsprotokolls), was bis jetzt nur mit fossil betriebenen Fahrzeugen oder in proprietären Netzwerken möglich war.

Das Projektkonsortium von Ultra-E setzt sich aus einer Allianz aus Energieunternehmen, Fahrzeugindustrie, Fahrzeugbauern, einer Roaming Plattform und öffentlichen Institutionen zusammen.

Partner sind etwa die österreichischen Unternehmen Verbund und Magna, Autohersteller (BMW, Renault und Audi), Hubject sowie Allego als Projektführer und Errichter in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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