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Zweifel, ob alles funktioniert, und Angst vor Datenmissbrauch: smart home ist in Österreich noch nicht wirklich angekommen.

Smart Home: Österreicher skeptisch

28.03.2017

Nur ein Drittel der Befragten sieht die Entwicklung wie Möglichkeit der Fernsteuerung positiv, wie aus einer aktuellen Marktforschung von Integral hervorgeht.

Neue, smarte Technologien im Haushalt polarisieren. Doch die Österreicher sehen Entwicklungen – wie die Möglichkeit der Fernsteuerung – skeptisch. Nur ein Drittel findet smarte Technologien insgesamt positiv. Der viel zitierte selbstfüllende Kühlschrank ist derzeit nur für jeden Fünften attraktiv, ergab eine Umfrage der Integral Marktforschung für ImmobilienScout24 unter 1000 Österreichern.

Rund 25 Prozent der Befragten glaubt nicht so recht daran, dass die neuen Technologien in den eigenen vier Wänden reibungslos funktionieren, knapp ebenso viele fürchten sich sogar etwa vor Datenmissbrauch oder Manipulation. Die junge Generation – die 16- bis 29-Jährigen – zeigt sich besonders aufgeschlossen, hier findet beinahe jeder Zweite die neuen Möglichkeiten toll bzw. gut.

Insgesamt sind Frauen skeptischer als Männer: 42 Prozent der Männer stehen dem „Internet of Things“ im Haushalt positiv gegenüber, aber nur ein gutes Viertel der Frauen.

Wo’s bequemer werden soll

Erleichterungen im Alltag erwarten die Österreicher vor allem von der Fernsteuerung der Haushaltstechnologien – etwa der Steuerung der Temperatur (67 Prozent), der Sicherheitssysteme (53 Prozent) sowie der Beleuchtung (41 Prozent). Knapp vier von zehn sehen Vorteile durch die Live-Überwachung von Eigenheimen, ein knappes Drittel der Befragten durch die Sprachsteuerung von Geräten wie etwa dem TV-Gerät.

Generationeneffekt

Die Hälfte der Österreicher ist hochgerechnet der Meinung, dass sich durch das Internet in den vergangenen fünf Jahren die persönlichen Wege aufgrund von Onlinehandel oder auch virtuellen Arbeitens reduziert haben. Auch hier sind die Männer in deutlich stärkerem Ausmaß vom klaren Einfluss überzeugt (21 Prozent vs. 13 Prozent der Frauen). Auch ein Generationeneffekt lässt sich ablesen: Bei den über 50-Jährigen sind nur zwölf Prozent dieser Ansicht, bei den unter 50-Jährigen ein Fünftel. Vier von zehn berufstätigen Österreichern arbeiten bereits heute nach eigenen Angaben zumindest fallweise in den eigenen vier Wänden für den Job. Wer dies tut, ist zu Hause im Schnitt 16 Stunden pro Woche für den Beruf aktiv.

Autor/in:
Wolfgang Friedrich
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