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Sky Österreich steigert Abozahlen: 327.000 setzen bereits auf Bezahl-Sender

05.09.2014

Sky Österreich setzte in der ersten Jahreshälfte 2014 sein Wachstum fort und steigerte die Zahl der Abonnenten um 7,5 Prozent auf 327.000. „Wir sind in der Mitte Österreichs angekommen", erklärte Geschäftsführer Kai Mitterlechner, der sich auch über einen Umsatz von 144 Mio. Euro (+13 Mio. Euro) freuen durfte. Betont gelassen gibt man sich auch im Hinblick auf den geplanten Netflix-Start. 

Mitterlechner zeigte sich im Gespräch mit der APA optimistisch, dass der Aufwärtstrend anhalten werde. „Mit einem Wachstum auf diesem Niveau sind wir derzeit in Österreich eine Ausnahme. Daher gibt es für uns keinen Grund daran zu zweifeln, dass es weiter gehen wird." Im Kern setze man dabei auf drei Dinge: die Absicherung über das inhaltliche Angebot bei Filmen, Serien und Live-Sport, ein Vorantreiben des Themas Innovation sowie eine kontinuierliche Verbesserung der Servicequalität. „Wir haben unser Geschäftsmodell wie kein anderer auf die Zukunft ausgerichtet."

Diese „Antwort auf das veränderte Mediennutzungsverhalten im Markt" habe man auch mit dem Dienst Sky Go gefunden, der seit diesem Frühjahr für alle Sky-Kunden gratis zur Verfügung steht. Daraus resultierend ergaben sich in Deutschland und Österreich im zweiten Quartal 28,7 Mio. Kundenlogins, ein Zuwachs von 72 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Das ist ein Zeichen, dass diese Dienste stark im Trend liegen und entsprechend nachgefragt werden", unterstrich Mitterlechner, demzufolge die Kündigungsraten des Pay-TV-Senders „auf historischen Tiefstständen“ liegen.

Dem Markteintritt von Netflix - das US-Unternehmen wird sein Video-on-Demand-Modell Mitte September in Deutschland und Österreich starten - blickt man bei Sky gelassen entgegen. „Unser Geschäftsmodell ist in Summe nicht kopierbar", erläuterte der Sky Österreich-Chef. „Wir freuen uns prinzipiell über jeden Marktteilnehmer, der Kunden dafür öffnet, sich mit Alternativen zur klassischen Mediennutzung auseinanderzusetzen. Wer am Ende des Tages genauer hinschaut, wird sich für uns entscheiden."

Mit dem On-Demand-Dienst Snap by Sky hat man zudem ein weiteres Angebot im Köcher: Der Preis für die auch für Nicht-Sky-Kunden verfügbare Online-Videothek wurde zuletzt auf 3,99 Euro gesenkt und beträgt damit die Hälfte des kolportierten Netflix Abopreises von 7,99 Euro pro Monat. „Das ist ein weiteres Wachstumssegment", beschrieb Mitterlechner das Angebot. Zu konkreten Kundenzahlen wollte er zwar nichts sagen, „wir sind aber sehr zufrieden, wie es sich entwickelt".

In den kommenden Monaten werde man bei Sky das Thema Ultra-HD weiter forcieren und auch Sky Go soll kontinuierlich weiter verbessert werden. "Da wird es sicher die eine oder andere Innovation für die Kunden geben", meinte Mitterlechner. Einen „gewissen Vorlauf" haben wiederum Serienproduktionen spezifisch für den deutschsprachigen Markt, mit denen Sky bereits gestartet ist. (APA)

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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