Direkt zum Inhalt

Sinnvoll: Handelsverband startet Initiative „Partner helfen Händlern"

26.03.2020

Österreich läuft zurzeit im Corona-Krisenmodus und der Handel zählt zu den am stärksten betroffenen Branchen. Hilfe bietet sich in Form einer Handelsverband-Initiative an: Eine neue Plattform bietet kostenlose oder stark preisreduzierte Soforthilfe-Maßnahmen – von Rechtsberatung bis zum Gratis-Webshop.

Dass derzeit viele Händler um ihre Existenz kämpfen, ist Tatsache. Unter die Arme will der Handelsverband mit der Initiative „Partner helfen Händlern“ greifen. Das Ziel: Händler, die zurzeit im stationären Handel keine Umsätze erzielen, sollen zumindest einen Teil davon im eCommerce erwirtschaften können. Hierzu steht eine umfangreiche und ständig wachsende Palette an Serviceleistungen zur Verfügung – teils kostenfrei, teils zu stark reduzierten Preisen.

"Die Initiative richtet sich an alle Händler in Österreich. Wir bieten kostenlose oder stark preisreduzierte Soforthilfe-Maßnahmen von Rechtsberatung bis zum Gratis-Webshop. Alle Angebote wurden vom Handelsverband vorab überprüft. Wir erleben hier gerade eine unglaubliche Welle der Solidarität zwischen dem Handel und seinen Partnern. Das gibt Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten", erklärt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Auf www.handeldigital.at können Handelsbetriebe die für sie relevanten Tipps und Leistungen sofort abrufen. Interessierte Dienstleister wiederum können über die Plattform bzw. direkt über die Projektleiterin Isabel Lamotte (isabel.lamotte@handelsverband.at) kostenfrei ihre Soforthilfe-Pakete anbieten.

Liquiditätsoffensive gefordert

So wichtig und sinnvoll Initiativen wie diese oder das österreichische Webshop-Verzeichnis www.ecommerceaustria.at auch sind – das alleine reicht nicht aus, um das Überleben aller Handelsbetriebe in Zeiten von Corona zu sichern.

"Wir machen uns große Sorgen um unsere Handelsbetriebe. Viele Non-Food Händler machen seit mehr als einer Woche Null Euro Umsatz, ihnen geht die Luft aus und 490.000 Arbeitsplätze sind akut gefährdet. Umso mehr ist es jetzt eine Überlebensfrage für alle Handelsbetriebe, dass den Ankündigungen seitens der Politik schnell konkrete Taten folgen. Uns ist bewusst, wie schwierig diese Situation für alle ist – insbesondere auch für die politischen Entscheidungsträger, die ein exzellentes Krisenmanagement an den Tag legen. Doch nun muss Geld fließen, um Arbeitsplätze zu sichern", appelliert Rainer Will im Namen des Präsidiums des Handelsverbandes.

Der Handel braucht umgehend eine Liquiditätsoffensive, klare Zuständigkeiten und Ansprechpersonen für alle Betriebe. Wir appellieren im Namen des heimischen Handels und des Wirtschaftsstandortes Österreich an die Bundesregierung, die entsprechenden Maßnahmen so schnell wie möglich auf den Boden zu bringen.

Werbung

Weiterführende Themen

Will: „Die von den beiden Staaten vorgebrachten Argumente, dass eine datentechnische Umsetzung bis Jahresende nicht möglich sei, greifen ins Leere.“
Branche
03.03.2020

Der Handelsverband warnt vor einem weiteren Aufschub der EU-weiten Freigrenzen-Abschaffung per 1. Jänner 2021. Deutschland und die Niederlande kochen hier nämlich ihr eigenes Süppchen.  

Branche
19.12.2019

Konkret werden die Marktplätze von Amazon & Co. aufgefordert, mehr gegen die asiatische Plagiatsindustrie zu unternehmen. Bereits jeder dritte Top-Seller auf dem Amazon Marktplatz stammt aus ...

Branche
18.12.2019

… zumindest in der Weihnachtszeit: Das vor wenigen Wochen vom Handelsverband prognostizierte Umsatzplus von 1,2 Prozent scheint sich laut Mindtake-Umfrage im Auftrag vom Handelsverband zu ...

Branche
28.10.2019

Der Handelsverband erweitert seine Servicepalette für Händler mit einem neuen Downloadbereich.

Branche
22.10.2019

Über den Black Friday kann man jammern, ihn zu Grabe tragen – oder mitmachen. Der Handelsverband stellt ein entsprechendes Logo für alle Händler kostenlos zur Verfügung.

Werbung