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Sind Einkaufsstraßen nicht absolut top, droht ihnen oft genug der ultimative Flop

05.12.2008

"Es wird weniger Handelszonen geben", meint RegioPlan-Sprecherin Rita Kremsner zur langfristigen Handels-Entwicklung in Österreich. "Diese werden dafür größer und bedeutender."

Kleinere Einkaufsstraßen werden an Bedeutung verlieren, denn Konsumenten wollen so viel wie möglich auf einmal erledigen. Weniger als zehn Prozent aller Geschäftsstraßen in Österreich können sich langfristig durchsetzen und an Passantenzahlen und Umsätzen zulegen. Von überregionaler Bedeutung sind lediglich 20. Drei der fünf meistbesuchten Einkaufsstraßen in Österreich befinden sich in Wien.

Erreichbarkeit, Auswahl, Branchen-Mix und Einkaufsatmosphäre sind die Kriterien, die beim Kunden zählen. "Fängt die Abwärtsspirale an sich zu drehen, ist es eigentlich kaum mehr möglich, sie zu stoppen", erklärt Kremsner. Profitieren können die ohnedies schon großen Einkaufsstraßen. Dort bauen zunehmend innerstädtische Shopping Center dazu, wie etwa in Klagenfurt, Graz oder am Westbahnhof in Wien. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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