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Service&More-Chef Wimmer: „Heimischer Möbelfachhandel profitiert von Kika/Leiner Verkauf“

27.06.2013

Mit der Übernahme von Kika/Leiner durch die südafrikanische Steinhoff-Gruppe werden die Karten am österreichischen Möbelmarkt neu gemischt, ist sich Christian Wimmer, Chef des Einkaufsverbands Service&More sicher. „Der heimische Fachhandel wird gestärkt daraus hervorgehen.“

Branchenexperten würden nämlich erwarten, dass das Kika/Leiner-Produktsortiment in den nächsten Monaten an das in der Steinhoff-Gruppe dominierende preisgünstige Qualitätsniveau angepasst wird. Tritt diese Verschiebung tatsächlich ein, komme das den heimischen Familienunternehmen im Möbelfachhandel entgegen. Genau darin sieht Wimmer auch eine große Chance für die Mitglieder der Garant-Möbel und Wohnunion-Gruppe. Wimmer: “Jetzt wird die Nummer 1 im Niedrigpreis- und Qualitätsbereich neu ausgeschrieben. Das anspruchsvolle und hochwertige Segment bleibt weiter fest in der bewährten Hand des Fachhandels.”

Da die Kika/Leiner-Kette umsatzmäßig weniger als ein Fünftel der Steinhoff-Gruppe ausmacht, sind deutliche Anpassungen an die Konzernstruktur zu erwarten, heißt es in der Branche. Solche Phasen würden üblicherweise auch zu großer Verunsicherung unter den Mitarbeitern führen. Kenner der Möbelbranche gehen deshalb davon aus, dass es zu personellen Veränderungen kommen wird. Die Konsumenten werden dies - laut Wimmer - an einer deutlich geringeren Beratungsqualität in diesen Häusern spüren. Wimmer: “Dem gegenüber erweist sich der familiengeführte Fachhandel als stabiler und verlässlicher Fachpartner der Einrichter. Diese hochqualifizierten Betriebe sind in ihren Regionen verankert, sichere Arbeitgeber und ein Garant für die Zukunft. Auch die Zulieferbetriebe unterscheiden sich größtenteils von jenen des filialorganisierten Möbelhandels. Die Wertschöpfung bleibt überwiegend in Österreich.”

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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