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Schwierige Geschäftsübergaben: Service&More forciert Nachwuchsförderung

08.04.2016

Service&More sieht die Nachwuchsförderung als wesentliche Verbandsaufgabe. Mit dem „Club 25“ wurde ein Forum für Jungunternehmer und deren strategische Ausbildung geschaffen. Die erste Veranstaltung fand regen Zuspruch der „nächsten Generation“.

Die aktiven Mitglieder des „Club 25“ mit Christian Wimmer, Geschäftsführer von Service & More (5. von rechts)

Wird in einem Familienunternehmen die Nachfolge nicht rechtzeitig geklärt, entsteht im Betrieb ein Handlungsvakuum. Dabei ist der Übernahmewille der jungen Chefs oft da – aber sie wollen ihren eigenen Weg gehen. Darauf müssen sie sorgfältig vorbereitet werden.

Allerdings stehen gerade regionale Familienbetriebe oftmals vor der Herausforderung der Firmenübernahme. Auch der Einrichtungsfachhandel kennt diese Problematik: Christian Wimmer, Geschäftsführer von Service&More, spricht für die 259 Mitglieder der Garant Austria- und Wohnunion-Gruppe: „In Familienunternehmen wird in vielen Fällen wenig kommuniziert, und heikle Themen werden kaum angesprochen. Außerdem gibt es, im Unterschied zu Konzernen, meist keine konkreten Pläne und Zielvorgaben.“

Service&More möchte der nächsten Generation diese Übernahmen „schmackhaft“ machen und sie bestmöglich darauf vorbereiten. Dafür hat der Verband den „Club 25“ ins Leben gerufen. Diesem können die Jungunternehmer aller Handelspartner beitreten. Ziel ist es, den praktischen Erfahrungsaustausch zu fördern, den Nachwuchs bewusst strategisch heranzuziehen und auf die zukünftigen Führungsaufgaben vorzubereiten.

Wimmer: „Das Konzept sieht vor, dass wir als Verband vor allem die Basis vorbereiten und wesentliche Eckdaten und Grundwissen vermitteln. Der „Club 25“ an sich muss durch die Jungunternehmer selbst belebt werden.“

Über den Tellerrand hinaus schauen

Das Themenspektrum ist groß: Es reicht von betriebswirtschaftlichen Inhalten über die richtige Mitarbeiterführung bis hin zu praktischen Verkaufstrainings und Unternehmensplanspielen. Auch Besuche bei Lieferantenpartnern und Handelspartnern stehen auf dem Programm.

Wimmer: „Während sich die Inhaber durch unsere Foren und Meetings oft über Jahrzehnte hinweg regelmäßig treffen, kennen sich die Töchter und Söhne häufig gar nicht. Es ist aber wichtig, ihnen zu zeigen, dass sie mit ihrer Problematik nicht alleine sind und sie in dieser Gruppe Gemeinsamkeiten pflegen und die Verbände Garant Austria und Wohnunion genau kennenlernen können. Und vor allem den Nutzen und die Vorteile, die sie aus der Verbandsarbeit ziehen können.“

David Schmidt, Sohn des Wohnunion-Partners Schmidt in Spittal/Drau, spricht gemeinsam mit seiner Vertreterin, Elisabeth Steffl, Tochter des Garant Austria-Partners Steffl in Wien, für die Gruppe: „Natürlich sind die meisten von uns im elterlichen Betrieb quasi groß geworden und nehmen dort unterschiedliche Aufgaben wahr. Dennoch ist es wichtig zu sehen, wie andere arbeiten und wie deren Betriebe funktionieren. Gemeinsam können wir uns besser für die Zukunft rüsten.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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