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Schon Ende April hat’s gefunkt: TFK-Funkpartner tagten in Eugendorf

07.05.2012

Unweit der Firmenzentrale in Henndorf trafen sich die TFK-Funkpartner zu ihrer jährlichen Fachtagung. Zwei Tage lang standen im Gasthof Drei Eichen Produkte, Technologien und Lösungen von und für Motorola im Mittelpunkt.

Zugegeben, es ist ein überschaubares, aber deswegen nicht weniger attraktives, Marktsegment: TFK-Funkpartner liefern beispielsweise Lösungen für Betriebsfunk, versorgen aber auch Rettungen und Feuerwehren mit dem nötigen Equipment. Insgesamt zehn – von Motorola offiziell akkreditierte – Partner hat TFK in Österreich, der gesamte (aktive) Markt umfasst rund 20 Spezialisten.

Die Digitalisierung schreitet voran, jetzt auch beim traditionellen Betriebsfunk. Durch die Einbindung bestehender Funkanlagen in die analog und digital arbeitenden MOTOTRBO-Geräte gelingt der Umstieg so einfach und kostengünstig wie noch nie. Highlight war auf der Tagung das kleine digitale MOTOTRBO-Handfunkgerät SL4000. Mit nur 153 Gramm ist es einem Handy in Form und Abmessung schon sehr nahe.

Aber auch die neu entwickelten MOTOTRBO-Geräte der 4000er- und der 2000er-Serie erweckten enormes Interesse. Features wie intelligentes Audio, 5-Ton Selektivruf, vom Kunden gestaltete Bedienung, Telefon-Anschaltungen und vieles mehr werden damit Realität. Und dies in verschlüsselten, abhörsicheren und mit den zwei Zeitschlitzen verdoppelten Verbindungen auf einem Funkkanal.

Mit dem vorgestellten Linked Capacity Plus eröffnen sich dazu ungeahnte Möglichkeiten mit den MOTOTRBO-Repeatern die Reichweite und die Kapazität der Funkanlage zu erweitern ohne auf weitere Frequenzen angewiesen zu sein. Und wem dies noch zu wenig war, konnte bei der Vorstellung der kleinsten Motorola TETRA-Anlage „Dimetra IP Micro“ lernen, warum TETRA auch für leistbare Betriebsfunklösungen einiges mehr an Vorteilen als nur vier Zeitschlitze bietet.

Weiterer Höhepunkt waren die Applikationslösungen des TFK-Partners SafeMobile. Nicht nur die Positionsanzeige der MOTOTRBO- und TETRA-Geräte im vorgestellten SafeDispatch auf dem PC in Google-Map konnte überzeugen, auch die vielen Möglichkeiten des Austausches der geschriebenen oder gesprochenen Information zwischen den mobilen Teilnehmern und der Zentrale sind praktisch. Mit dem SafeDispatch Mobile und einem Android basierenden Mobiltelefon kann darüber hinaus die Funkanlage vom Handy oder MobilPad aus weiter Ferne bedient und auch darüber gesprochen werden.

Es geht auch schlichter. Eine WLAN-basierende Bedienung der MOTOTRBO-Funkgeräte mit einem oder gleichzeitig auch mehreren Android-Mobiltelefonen oder MobilPads ersetzt das fest installierte Funkbedienteil und gibt die fehlenden Freiheit wieder. In der Funkzentrale oder im Auto wenn nur noch im Kofferraum für das Funkgerät Platz ist.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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