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Schneider Electric: Einweihung der Energiezentrale des EUREF-Campus in Berlin

19.08.2016

Schneider Electric zeigt den grünen Umgang mit moderner Technologie an der Zero-Emission-Energy- and Mobility-Base (Zee-Mo-Base) in Berlin

Dezentrale Energienetze sind die Zukunft in unseren Städten. Wie genau sie funktionieren, zeigt Schneider Electric anhand seiner Zee-Mo-Base in Berlin. Am 6. Juli 2016 haben Jean-Pascal Tricoire, Vorstandsvorsitzender der Schneider Electric in Frankreich, und Leonid Mukhamedov, aktueller Geschäftsführer des Unternehmens in Deutschland, auf dem EUREF-Campus in Berlin Schöneberg ein neues Gebäude eingeweiht. Die Zero-Emission-Energy- and Mobility-Base ergänzt nun das CO2-neutrale Stadtviertel am Gasometer als Showroom, Energiezentrale und solares Grundlastkraftwerk.

Anwohner und Besucher erhalten in verschiedenen Besichtigungsräumen von Schneider Electric, Stromnetz Berlin und der Netzgesellschaft Berlin Brandenburg einen Einblick in die auf dem Campus verbaute Technik und ein Verständnis für den eigenen Umgang mit Energie und Elektronik. Nach dem einjährigen Bau der Komponente des Micro-Smart-Grid (MSG) auf dem EUREF-Campus können Elektrofahrzeuge an einer der größten Elektro-Tankstellen Deutschlands mit rein regenerativem Strom geladen werden.

Smart Grid und Smart City in Realität

Die Zee-Mo-Base fungiert als Energiezentrale des Campus. Das solare Grundlastkraftwerk – entstanden im Rahmen des Forschungsprogrammes D3-Micro-Smart-Grid-Twin-Lab – wurde an das elektrische Stromnetz des Micro-Smart-Grid auf dem EUREF-Campus angeschlossen. Es schafft die nötigen Voraussetzungen dafür, Autos mit Strom aus erneuerbaren Energien zu betanken, und kann durch den Einsatz von Speichermedien eine kontinuierliche Stromversorgung durch diese im ganzen Stadtviertel gewähren. Hinzu kommt ein Anschluss an das öffentliche Netz in Berlin und ein Blockheizkraftwerk auf dem Campus.

Das Micro-Smart-Grid verbindet die unterschiedlichen Energiequellen, Verbraucher und Speicher im Stadtviertel, überwacht die Stromverbräuche der Häuser, die Produktion und Speicherung regenerativer Energie und sorgt so für einen hohen Grad an Selbstversorgung des Campus mit Energie. Im Micro-Smart-Grid werden derzeit mehr als 5000 Datenpunkte aufgenommen, um Daten der Erzeuger, Verbraucher und Speicher zu visualisieren, auszuwerten und Steuerungs- und Regelungsvorgänge durchzuführen.

Kleinwindanlagen, Solaranlagen und ein biomethanbetriebenes Blockheizkraftwerk – der EUREF-Campus in Berlin legt Wert auf guten Umgang mit den Ressourcen unserer Umwelt. Alle Gebäudekomplexe auf dem Campus, von Wohnhäusern über Büros bis hin zu Veranstaltungsräumen, sind energieeffizient und Leed-zertifiziert. Haus 12-13, Hauptniederlassung Nord-Ost der Schneider Electric Deutschland, verbraucht beispielsweise nachweislich 30 Prozent weniger Strom als vergleichbare Bürogebäude. Es wurde dafür 2014 mit dem LEED-Award Platin ausgezeichnet, der eine ökologische Bauweise kennzeichnet.

Schneider Electric ist für das Energie- und Gebäudemanagement auf dem Campus verantwortlich. Durch die Vernetzung der Software Clear-Scada mit Energiespeichern und den hauseigenen Komponenten, wie Wechselrichtern und Ladereglern, konnte das intelligente Stromnetz (MSG) hergestellt werden. Hierbei wurden auch Komponenten und Lösungen anderer Hersteller integriert, da das System von Schneider Electric offen ist. Das Unternehmen Inno-2-Grid ist ein Joint Venture aus Schneider Electric und Deutsche Bahn Energie. Es leitet ab sofort den technischen und wirtschaftlichen Betrieb des Micro-Smart-Grid.

Die Schauräume zur Speicherlösung, Techniküberwachung und zu Schalt- und Messanlagen sind neben dem Solarcarport an der Zee-Mo-Base auf dem EUREF-Campus in Berlin jeden ersten Montag im Monat von 14.00-17.00 Uhr für Besucher geöffnet.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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