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Sat(te) Abgaben-Erhöhung: Jetzt steigt Wolfgang Krejcik auf die Barrikaden!

01.02.2007

Vehement abgelehnt wird dies von Bundesgremialobmann Wolfgang Krejcik, der höhere Verbraucherpreise und damit auch eine Schwächung des Elektrohandels im internationalen Umfeld befürchtet.

"Für mehr Personen als bisher, die als Künstler anerkannt sind und deren Einkommen innerhalb eines bestimmten Bereiches liegt, sollen aus dem Fonds nennenswerte Beiträge für deren Pensionsversicherung finanziert werden", erläutert Krejcik aktuelle Pläne.
Gespeist wird der KSVF ausschließlich über höhere Preise, die jeder Konsument in Österreich zahlen muss - und zwar über einen Zuschlag beim Verkaufspreis von Satelliten-TV-Tunern in der Höhe von 10,46 Euro sowie über einen Zuschlag bei der Kabel-TV-Gebühr von 0,30 Euro pro Teilnehmer und Monat. Durch diese Zuschläge wurden im Jahr 2005 fast sechs Mio., im Jahr 2006 sogar nahezu sieben Mio. Euro aufgebracht.

"Der österreichische Elektrohandel lehnt eine weitere Erhöhung der ‚Sat-Steuer' vehement ab und sieht sich in dem Zusammenhang auch als Anwalt der Konsumenten", steigt Krejcik auf die Barrikaden. "Bei den Zuschlägen handelt es sich ähnlich der Werbeabgabe um etwas, das bedauerlicherweise in Österreich - und nur hier zu Lande - eingehoben wird."
Folge: Durch den erweiterten Bezieherkreis würde die Wettbewerbsposition des heimischen Elektrohandels sowohl in Österreich als auch im europäischen Umfeld weiter geschwächt. Auch die jüngst erfolgten erheblichen Erhöhungen der Urheberrechtsabgaben kämen den Künstlern zu Gute.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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