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Sanierungsplan gescheitert: TH-Anlagenbau schlittert in die Folgeinsolvenz

04.03.2014

Bereits im Mai vergangenen Jahres wurde über das steirische Elektroinstallationsunternehmen ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Der damalige Sanierungsplan sah eigentlich eine Fortführung des Betriebs vor, Probleme bei Großprojekten machten diesem Ansinnen nun aber einen Strich durch die Rechnung.

Wie der KSV1870 berichtet sah der am 1. August 2013 von den Gläubigern angenommen Sanierungsplan die Zahlung einer Gesamtquote von 26%, davon eine Barquote von 7,5% und eine weitere Quote von 1,5% binnen 8 Wochen ab Annahme des Sanierungsplanes vor. Weitere 7% wären binnen eines Jahres und 10% binnen zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplanes zu leisten gewesen. Bisher wurden die 7,5%ige Barquote und die weiteren 1,5% bezahlt.

 

Dem Sanierungsplan lag außerdem ein Fortführungskonzept und ein Finanzplan zugrunde, welche den Weiterbetrieb des Unternehmens auf Basis der im Unternehmen befindlichen Aufträge und unter Berücksichtigung neuer Aufträge vorsahen. „Allerdings führte insbesondere das Engagement in Großprojekten zu den gegenwärtigen Zahlungsschwierigkeiten und zur Folgeinsolvenz“, so die Kreditschützer.

 

Von der Pleite sind 24 Dienstnehmer und 145 Gläubiger betroffen. Die Überschuldung beträgt 5.034.000 Euro.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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