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Samsung will seine Hausgeräte- und Digitalmedien-Sparten zusammenlegen

24.05.2008

Demnach soll die Hausgeräte-Sparte mit dem Bereich Digital Media zusammengelegt werden, berichtet das Wall Street Journal. Einige der CE-Segmente sollen zudem in die Telekom-Sparte übertragen werden.

Mit der Reorganisation wollen die Koreaner den Markttrends folgen und versuchen, ihre führende Position im Bereich digitaler Konvergenz weiter zu steigern. Analysten zeigten sich hinsichtlich erhoffter Synergien jedoch skeptisch, heißt es dazu. Erst vorige Woche habe der Konzern, der wegen eines Skandals um Steuerhinterziehung in die internationalen Schlagzeilen geraten war, einen umfassenden Wechsel innerhalb seines Managements bekannt gegeben. Neben einem neuen CEO und Vice-Chairman wurden zahlreiche Management-Positionen neu besetzt.

Die Hausgeräte-Sparte umfasse u.a. Kühlschränke, Klimaanlagen oder Waschmaschinen, in der Digitalmedien-Sparte würden hingegen TV-Geräte produziert, klärt das Wall Street Journal (WSJ) auf. Innerhalb dieses Geschäftsfeldes sollen die Segmente DVD, Blu-ray-Player und Home-Theater mit der TV-Sparte zusammengeführt werden. Die Sparten MP3-Player, Notebooks und Set-top-Boxen sollen dagegen in das Telekom-Netzwerk-Geschäft übertragen werden.

Bislang habe man dem Hausgeräte-Geschäft nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt, da diese Sparte nur wenig zur Rentabilität des Unternehmens beigetragen hat, wird Song Myung-sup, Analyst bei CJ Investment & Securities im WSJ zitiert: "Es bleibt abzuwarten, ob die Kombination wirklich Synergien herbeiführen wird."
Andere Analysten sehen gerade aufgrund der in den vergangenen Jahren schwächer gewordenen Performance der Hausgeräte-, PC- und MP3-Player-Sparte Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung durch Zusammenlegungen. Auch bei Samsung räumt man ein, dass der starke Fokus auf das TV-Geschäft zu einer Stagnation des Wachstums im Hausgeräte-Bereich geführt habe.

Ausstieg aus dem Laptop-Geschäft geplant?

Gerüchte über die nun angekündigten Umstrukturierungen waren in der vergangenen Woche in den Medien bereits zu finden. Dabei wurde auch der Verkauf einiger Geschäftssparten angesprochen. So wurde bei einem Rückgang der Marktanteile über einen möglichen Ausstieg aus dem Laptop-Geschäft bis 2011 berichtet, was von Samsung jedoch dementiert wurde.
Ein Insider sprach dagegen ebenfalls von einem Verkauf dieses Segments, berichtet die Korea Times: "Im Vergleich zu anderen Geschäftssparten fehlt es der Laptop-Sparte an Kompetenz. Das Management könnte sich dazu entschließen, die gesamte Linie zu verkaufen." Aufgrund der dominanten Position Apples am MP3-Player-Markt habe dieses Segment zudem begrenztes Wachstumspotenzial, ähnliche Probleme sieht der Insider bei der DVD-Sparte. (pte)

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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