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Laut einer aktuellen Studie von TNS Emnid im Auftrag von Sage ging in Österreichs Büros zuletzt der Papierbedarf um 67 Prozent zurück.

Sage-Studie: Anstieg papierloser Büros in Österreich

17.11.2016

Eine Digitalisierung der Büroarbeit ist sinnvoll und machbar, sagt eine Sage-Studie zum papierlosen Büro. In Österreich und in der Schweiz wird das papierlose Büro scheinbar effektiver vorangetrieben als in Deutschland.

Laut einer aktuellen Studie von TNS Emnid im Auftrag von Sage halten 71 Prozent der über 800 befragten Büromitarbeitenden in Deutschland, Österreich und Schweiz „die Vision vom nahezu papierlosen Büro in zehn Jahren“ für sinnvoll. 67 % erachten die Vision für machbar.

Die Digitalisierung der Geschäftsabläufe im Büro kommt bei den betroffenen Mitarbeitern mehrheitlich gut an. Haupttreiber sind Zeitersparnis und Umweltschutz. Die Angst vor Datenverlust und die Bürokratie bremsen die Digitalisierung jedoch.

Bislang, auch das zeigt die aktuelle Sage-Studie zum papierlosen Büro, erlebt ein gutes Viertel der Befragten (26 Prozent) im eigenen Unternehmen immer noch mangelnde Änderungsbereitschaft als ein Haupthindernis bei der Reduzierung des Papierverbrauchs.

Als Hauptargument für das papierlose Büro führt ein gutes Drittel (34 Prozent) der Befürworter in Deutschland Zeitersparnis im Arbeitsalltag an, beispielsweise durch schnelleres Auffinden von Unterlagen und Informationen. In der Schweiz teilen diese Einschätzung nur 17 Prozent der Befürworter. Die Schweizer nennen zu 38 Prozent, die Österreicher gar zu 44 Prozent den Umweltschutz als wichtigsten Treiber.

Eine deutliche Mehrheit (54 Prozent) der deutschen Studienteilnehmer hat in den vergangenen Jahren einen abnehmenden Papiereinsatz im Büro registriert. Ein knappes Drittel (30 Prozent) stellte keine Veränderung fest und nur 15 Prozent nahmen eine Zunahme des Papierverbrauchs wahr.

In Österreich (67 Prozent) und der Schweiz (60 Prozent) hingegen fiel der Rückgang des Papiereinsatzes deutlich stärker aus. Eine Ursache dieser unterschiedlichen Entwicklungen liegt offenkundig im Umgang der Unternehmen mit dem Thema: Während in Österreich 65 Prozent und in der Schweiz immerhin 61 Prozent der Unternehmen Schritte unternommen haben, um dem papierlosen Büro näher zu kommen, wurden in Deutschland nur 56 Prozent aktiv.

Aber auch das persönliche Handeln der Befragten unterscheidet sich teilweise deutlich: So drucken in Deutschland mehr als ein Fünftel der Befragten (21 Prozent) geschäftliche Unterlagen, die sie per E-Mail erhalten, fast immer aus. In der Schweiz tun das nur 15 Prozent. „Fast nie“ hingegen drucken in der Schweiz 30 Prozent, in Deutschland nur 22 Prozent ihre E-Mails aus.

Die Umfrage wurde unter 808 Büromitarbeitenden in Deutschland (400), Österreich (207) und der Schweiz (201) durch das Marktforschungsunternehmen TNS Emnid im Auftrag der Sage durchgeführt.

Der Studienband ist hier verfügbar:

http://www.sage.com/ch/~/media/markets/ch/presse/documents/sage-studienband-papierloses-buero-dach.pdf?la=de-ch

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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