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Saeco-Offensive: Stärkung der Kundenfrequenz, Kritik an BSH

15.01.2004

Mit einem neuen Konzept, um den Handelspartnern über Zusatzverkäufe eine erhöhte Kundenfrequenz zu bescheren, wird Saeco Austria im zweiten Quartal dieses Jahres aufwarten. (NACHTRAG von Anfang Juni: Für Mai war die Präsentation dieses neuen Konzeptes geplant, die Saeco aber "wegen der Einführung der vielen anderen Neuheiten im Frühjahr" auf die "Futura" verschoben hat.) Wie Elektrojournal Online von Saeco-Chef Michael Lipburger (Bild) kürzlich erfuhr, wolle man eine ähnliche Offensive zur Ankurbelung des Zubehörgeschäfts starten, wie das bei Siemens Extraklasse- und Bosch Exclusiv-Händlern über das „Pay-per-Coffee“-System praktiziert werde (das Elektrojournal berichtete im „Futura“-Heft ausführlich darüber).
Lipburger wörtlich: „Von der Marketingseite her finde ich diese Idee wirklich gelungen, weil man den Endkunden damit an den Handelspartner bindet. Zumal ja auch das Geräteservice in diesem Mietvertrag inkludiert ist. Und die Umsetzung dürfte auch gut funktionieren, was ich von den Händlern so erfahren habe.“ So viel zu den Rosen, die Lipburger dem Mitbewerb streut.
Allerdings werde man bei Saeco – mehr dürfe man vorerst nicht verraten – keine Miete pro Tasse kassieren. „Denn was mir an dem ,Pay per Coffee’ absolut nicht gefällt, ist die vom Kunden verlangte Mindest-Abnahmemenge“, kritisiert der Saeco-Chef. „Und selbst wenn die erfüllt wird, ist das schweineteuer, was man da verrechnet...“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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