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Saeco Austria kaufte 100% der Gesellschaftsanteile von Spidem und Capriso

23.10.2005

„Vorteile bei Marktstrategie“ (Rehrl)...

„Ich betrachte Gaggia als sehr ernst zu nehmenden Mitbewerber. Übrigens ebenso wie Spidem, die zwar in Deutschland, nicht aber in Österreich zu Saeco gehören.“ So sprach Saeco-Chef Josef Rehrl noch in der Juni-Ausgabe des Elektrojournals. Doch nun hat Saeco Austria zu hundert Prozent die Anteile der Firmen Spidem und Capriso (Gaggia) erworben, die beide auch gleich miteinander verschmolzen wurden – um eine „einheitliche und einfache Firmenstruktur zu erhalten“, wie es heißt.
Allerdings ändert die gesellschaftsrechtliche Vereinigung der drei Marken nichts an dem Umstand, dass sie nach außen hin nach wie vor als Konkurrenten auftreten. Zumal Rehrl auch künftig für Saeco verantwortlich zeichnet, wogegen Gerhard Kropik weiterhin Spidem betreut und nunmehr auch Gaggia unter seine Fittiche nimmt.

...„und bei der Marken-Positionierung“ (Kropik)

Doch intern hat die heimische Saeco-Gruppe durch die Übernahme freilich eine Stärkung erfahren, weil sich zum einen Synergien besser nutzen lassen und zum anderen eine harmonische Drei-Marken-Politik betreiben lässt:
„Für Saeco ist dies eine große Chance, nun noch einfacher und effizienter die drei Marken strategisch am Markt auszurichten“, erklärt Rehrl. „Der große Vorteil dabei ist“, ergänzt Kropik, „dass wir unsere drei Marken jetzt noch fokussierter positionieren können und dadurch einen größeren, gemeinsamen Erfolg haben werden.“
Weder für Kunden noch für Lieferanten und andere Partner, betont man bei Saeco, habe die Änderung der Gesellschaftsrechte derzeit irgendwelche Auswirkungen auf die Geschäftsbeziehungen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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